Johann Gottfried Herder, Briefe. Gesamtausgabe 1763–1803. Hg. von der Stiftung Weimarer Klassik (Goethe- und Schiller-Archiv). Bd. 11: Kommentar zu den Bänden 1–3. Bearbeitet von Günter Arnold. 2001

Walter Hettche 1
  • 1 Universität München, Institut für Deutsche Philologie, Schellingstraße 3, D-80799 München. walter.hettche@germanistik.uni-muenchen.de

Die Gesamtausgabe der Briefe Johann Gottfried Herders ist eines der editorischen Langzeitprojekte, die in der DDR begonnen wurden und erfolgreich über die ‚Wende‘ und die damit verbundenen institutionellen Umstrukturierungen gerettet werden konnten. Der erste Band, 1977 erschienen, wurde noch „im Auftrag der Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur in Weimar (Goethe- und Schiller-Archiv)“ unter der Leitung von Karl-Heinz Hahn herausgegeben; das 1996 publizierte Gesamtregister (Band 10) ist der erste von der „Stiftung Weimarer Klassik“ verantwortete Band. Die jahrzehntelange Kontinuität der Arbeit an diesem Unternehmen ist vor allem das Verdienst des Redaktors und Bandherausgebers Günter Arnold, der seit den Anfängen an dieser Ausgabe maßgeblich beteiligt ist. Der von ihm bearbeitete Registerband ist mittlerweile als biographisches Nachschlagewerk für die Goethezeit etabliert, das man auch mit Gewinn benutzen kann, wenn man sich für Herders Briefe gar nicht interessiert. Die Wertschätzung, die man diesem Buch in der Fachwelt über die Grenzen der engeren Herder-Forschung hinaus entgegenbringt, hat dazu geführt, daß im Jahre 2001 eine zweite, revidierte Auflage dieses Registers erschienen ist; ein seltener Fall im germanistischen Editionswesen. Nun hat Günter Arnold den ersten Kommentarband vorgelegt, der die Textbände 1–3 abdeckt, also die Briefe der Jahre 1763–1776 erschließt.

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