Hartmut Fröschle, Goethes Verhältnis zur Romantik. 2002

Ralf Klausnitzer 1
  • 1 Humboldt-Universität Berlin, Institut für deutsche Literatur, Unter den Linden 6, D-10099 Berlin. ralf.klausnitzer@rz.hu-berlin.de

Der Titel des in langjähriger Arbeit entstandenen Werkes ist ungenau. Präziser und umständlicher müßte er lauten: Eine aus den Quellen geschöpfte, die ältere und jüngere Sekundärliteratur berücksichtigende Darstellung von Goethes Kenntnisnahme, Rezeption und Bewertung deutscher Autoren, die sich selbst als ‚Romantiker‘ verstanden beziehungsweise als solche rubriziert wurden, sowie von Goethes Beziehungen zu ‚romantischen‘ Philologen und Übersetzern altdeutscher, romanischer und orientalischer Überlieferungen; nebst einem Forschungsbericht und einer übersichtlich gegliederten Bibliographie. Damit sind Intention und Leistung von Fröschles Buch bezeichnet: Nach der von Carl Schüddekopf und Oskar Walzel 1898/1899 vorgelegten zweibändigen Quellensammlung Goethe und die Romantik, in deren Rahmen Walzel die Einleitungen verfaßte und Schüddekopf die themenrelevanten Korrespondenzen edierte und kommentierte, liefert es erstmals wieder eine umfassende und materialgesättigte Rekonstruktion der Beziehungen, die den Weimarer Dichter und genauen Beobachter der kulturellen Entwicklungen mit der nachfolgenden Generation und ihren poetischen, poetologischen und philologischen Produktionen verbanden.

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