Komplexe Modellsysteme in der automatisierten Beatmung

Jörn Kretschmer 1 , Christoph Schranz 2 , Axel Riedlinger 1 ,  and Knut Möller 1
  • 1 Institut für Technische Medizin, Hochschule Furtwangen, Jakob-Kienzle-Straße 17, 78054 Villingen-Schwenningen, Deutschland
  • 2 Hamilton Medical, Bonaduz, Schweiz

Zusammenfassung

Die künstliche Beatmung stellt eine etablierte Therapie in der Intensivmedizin dar. Trotz der routinemäßigen Anwendung kann es bei schwerkranken Patienten zu Komplikationen kommen. Die modellbasierte Entscheidungsunterstützung erlaubt eine Verbesserung der Therapie, indem an den Patienten angepasste Modelle für Prädiktionen genutzt und damit Therapieeinstellungen individuell optimiert werden. Die eingesetzten Modelle sollten dabei an den Krankheitszustand des Patienten, an die vorliegenden Daten sowie an die aktuelle klinische Fragestellung anpassbar sein und neben der Atemmechanik ebenfalls die wichtigen Bereiche Gasaustausch und Hämodynamik umfassen. Die gezeigten hierarchisch geordneten Modellfamilien erlauben eine flexible Anpassung an die aktuelle klinische Situation, eine robuste Identifikation der Modellparameter sowie eine umfassende Abbildung des Patienten.

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