L. DOĞER, Izmir Arkeoloji Müzesi Örnekleriyle Kazιma Dekorlu Ege-Bizans Seramikleri

Beate Böhlendorf-Arslan 1
  • 1 Çanakkale

Im Archäologischen Museum in Izmir sind 227 Gefäße inventarisiert, die einen der größten Bestände von Unterwasserfunden byzantinischer Keramik in der Türkei bilden. Aus dieser Sammlung stellt Lale Doğer in dem vorliegenden Band, einem Ausschnitt ihrer Doktorarbeit, 123 dieser Vasen vor. Die Keramiken des Museums Izmir wurden zwischen 1967 und 1974 im Kunsthandel gekauft bzw. als illegales Gut beschlagnahmt. 166 Gefäßen wurden aus anderen türkischen Museen nach Izmir überwiesen (Vorwort S. 1-2) und stammen wohl ebenso aus ungeklärten Fundzusammenhängen. Eine genauere Fundortangabe besitzt daher keines der Stücke. Die Autorin verbindet die Exponate in ihrem Schlusswort (S. 74) mit einem unmittelbar vor der türkischen Küste gesunkenen Boot oder aber auch dem bekannten Schiffswrack bei der wenig vor der türkischen Küste gelegenen griechischen Insel Kastellorizo (neu auch bei: D. Papanikola-Bakirtzi (Hrsg.), Byzantine Glazed Ceramics. The Art of Sgraffito, Athen 1999). Die größte Gruppe bildet die von Megaw definierte Ägäische Ware (A. H. S. Megaw in: G. Robertson u. G. Henderson (Hrsg.), Studies in Memory of David Talbot Rice, Edinburgh 1975, 34-45) mit 114 Stücken. Andere Vasen gehören zur Engobebemalten Ware („Slip Painted Ware”) oder zu mit Farboxyden bemalten Warengruppen (S. 2). In der vorliegenden Abhandlung behandelt Doğer ausschließlich die Ägäische Ware.

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