P. PILHOFER, Philippi, Band II: Katalog der Inschriften von Philippi

Jens Bartels 1
  • 1 Bonn

Seit Cyriacus von Ancona haben Reisende, die durch die Gegend von Philippi kamen, dort Inschriften abgeschrieben. Mitte des 19. Jh. begann die systematische Erforschung der Ruinen, die im 20. Jh. zu französischen und griechischen Grabungen führte. Seitdem sind knapp 700 Inschriften gefunden worden, eine Gesamtpublikation ist jedoch bisher unterblieben. Nun hat es der Neutestamentler P(ilhofer) im Rahmen einer Arbeit zur Sozialgeschichte der frühchristlichen Gemeinde (P. P., Philippi I: Die erste christliche Gemeinde Europas, Tübingen 1995) unternommen, die Inschriften der Region Philippi von der archaischen bis in die frühbyzantinische Zeit (zuzüglich der mittelbyzantinischen Inschriften Nr. 115a und Nr. 162) in einem Katalog vorzulegen. Dafür, daß er sich dieser Mühe unterzogen hat, gebührt ihm lebhafter Dank. Dies um so mehr, als er sich, soweit es ihm möglich war, darum bemüht hat, Lesungen am Stein zu überprüfen.

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