DaF-Unterricht in Ghana: Geschichte, Status quo und Perspektiven am Beispiel der University of Education, Winneba (UEW)

Franck Dovonou 1  and Berit Stoppa 2
  • 1 University of Education, Winneba, German Unit, Winneba, Ghana
  • 2 University of Education, Winneba, Winneba, Ghana
Franck Dovonou
  • Corresponding author
  • University of Education, Winneba, German Unit, Winneba, Ghana
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  • Amtierender Leiter der German Unit und DaF-Dozent an der University of Education, Winneba. Promovierte als DAAD-Alumnus an der Université de Lomé (Togo). Forschungsschwerpunkte: Neuere deutsche Literatur, Gewalt (in) der Literatur, Goethe-Forschung, Deutsch als Fremdsprache.
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and Berit Stoppa
  • University of Education, Winneba, Winneba, Ghana
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  • Ehemalige Leiterin des DAAD Informationszentrums Accra und Dozentin an der University of Education, Winneba und der Université d’Abomey-Calavi, Cotonou. Forschungsschwerpunkte: Diversity Management an Hochschulen, Hochschulsystem Ghana, Hochschul- und Wissenschaftsforschung, Hochschulmanagement.
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Zusammenfassung

Der vorliegende Artikel befasst sich mit der Stellung der deutschen Sprache im ghanaischen Bildungssektor, mit Fokus auf die tertiäre Bildung, und arbeitet die Relevanz der Sprache für Ghana heraus. Einige Versuche von verschiedenen Einzelpersonen sowie Institutionen, die deutsche Sprache in Ghana zu fördern, wurden in der Vergangenheit unternommen, aber nur wenige konnten Erfolge vorweisen. Diese holprige Reise der deutschen Sprache in Ghana wird im vorliegenden Artikel aufgezeigt und mit Erfahrungsberichten der Autoren untermauert. Zunächst wird ein kurzer Einblick in die ersten Schritte des Deutschunterrichts in Ghanas Geschichte gegeben und ein Überblick über die Sprachlernmöglichkeiten auf allen Bildungsebenen vorgenommen, die es derzeit in Ghana gibt. Hierauf folgt eine Beschreibung der Entwicklung des Fremdsprachenunterrichts für DaF an der University of Education, Winneba. Im Fazit werden mögliche Perspektiven für den Deutschunterricht in Ghana aufgezeigt.

1 Einleitung

Sprachpolitikgeschichtlich stellt im westafrikanischen Land Ghana das Jahr 1987 einen radikalen Wendepunkt dar. Zu dem Zeitpunkt setzte eine Sprachausbildungspolitik ein, die den Nationalsprachen – insbesondere im staatlich verwalteten schulischen Bildungssystem – Priorität einräumt. Die einst angebotene Fremdsprache Deutsch wurde im Zuge dieser Sprachausbildungspolitik „aus den Lehrplänen der staatlichen [Schulen] gestrichen“ (Böhm 2003: 61). Auch noch heute hat Deutsch im multikulturellen und multilingualen Ghana gegenüber den vielzähligen lokalen Sprachen (vgl. Böhm 2003: 59; Bemile 2001) und Englisch als Lingua franca nur einen marginalen Stellenwert. Dem Französischen wiederum wird besonders im Bildungskontext ein hoher Stellenwert beigemessen, weil es eine Chance bietet, der geographischen Situation des Landes gerecht zu werden. Ghana ist von frankophonen Ländern umgeben und das Land sieht daher in der französischen Sprache einen großen Pluspunkt für mehr Effizienz hinsichtlich der interstaatlichen Kooperation.

In der heutigen Zeit steigt das Bewusstsein zur Wichtigkeit von Fremdsprachen in Ghana wieder und dies führt zu einigem Interesse an Deutsch. Dieses Interesse war in der Vergangenheit jedoch nicht immer existent. Welchen Stellenwert nimmt Deutsch als Fremdsprache heute in Ghana ein? Und welche Perspektiven beinhaltet dies?

Der vorliegende Artikel verfolgt das Ziel, die Situation des Deutschen als Fremdsprache in Ghana zu beschreiben. Dabei wird die Situation an der University of Education, Winneba (UEW) als Beispiel genommen. Die Absicht ist dabei, Denkanstöße für eine Verstetigung der deutschen Sprache in den Bildungscurricula zu geben.

Methodisch verknüpft die Arbeit eine historiographische Darstellung mit einer praktischen Prozessbeschreibung. Zunächst stellt sie Reflexionen zur historischen Entwicklung der deutschen Sprache sowie des DaF-Unterrichts in Ghana an, geht anschließend mit besonderem Blick auf die UEW auf die wissenschaftliche Entwicklung und die Etablierung von DaF als curricularer Komponente exemplarisch ein, um schließlich die deutsche Sprache wie den DaF-Unterricht in Ghana allgemein und im Speziellen an der UEW prospektiv zu reflektieren.

2 DaF-Unterricht in Ghana aus historischer Perspektive

Im vorliegenden Kapitel soll die deutsche Sprache hinsichtlich ihrer geschichtlichen Entwicklung sowie als spezifisch curriculare bzw. extracurriculare Komponente im Kontext institutionell organisierter Sprachausbildung in Ghana reflektiert werden. Zunächst geht es aber um einen kurzen Rückblick auf die historische Bedeutung der Sprache in Ghana.

2.1 Die deutsche Sprache in Ghana: die ersten Ansätze vor historischem Hintergrund

Ein erstes Aufeinandertreffen der deutschen Sprache und des ghanaischen Sprachraums geht auf das Jahr 1680 zurück, als sich Deutsche von Brandenburg aus auf das Landgebiet des heutigen Ghana begaben, sich dort im Fort Großfriedrichsburg als kurbrandenburgische Kolonie bis 1717 niederließen und Handel betrieben (vgl. Böhm 2003: 381; Dantzig 1980). Dass es damals den deutschen Sprachvertretern eher um das kaufmännische Geschäft als um die Propagierung der deutschen Sprache ging, ist wohl offensichtlich; doch bleibt offen, ob bei diesem Kontakt keine Sprachvermittlung erfolgte. Fest steht immerhin, dass dieser erstmalige Kontakt hinsichtlich der Sprache keine dauerhafte Spur bei den lokalen Bevölkerungen hinterließ. „Die deutsche Sprache konnte“, erklärt Bemile (2010: 1667), „zu jener Zeit aufgrund der bestehenden historischen Verhältnisse ‚nicht Fuß fassen‘.“

Der nächstfolgende, im späten 19. Jahrhundert im Zuge missionarischer Missionen zustande gekommene Kontakt brachte mit sich, dass „Elemente der deutschen Kultur und Sprache“ in Ghana Einzug hielten (ebd.). Mit Blick auf den geltenden historischen Kontext lässt sich nur schwer vorstellen, dass in dieser Periode der menschliche Kontakt nicht zwangsläufig mit der sprachlichen Beeinflussung der einheimischen Bevölkerung einherging. Tatsächlich korrespondiert die betreffende Zeit mit der deutschen Kolonialherrschaft von 1882 bis 1916 unter anderem im ehemaligen Schutzgebiet des einst sogenannten Trans Volta Togoland (TVT) (heute z. T. unter der Bezeichnung Volta-Region integraler Bestandteil des ghanaischen Staatsterritoriums). In diesem Zeitraum des imperialistischen Kolonialismus war es in der deutschen kolonialen Praxis Sitte, dass die deutsche Sprache im eroberten Land systematisch eingeführt wurde: „One thing common to all German colonies was the introduction of German Language Education. Emphasis was placed on getting colonial subjects to learn German“ (Shibata 2005: 16). Dies galt angeblich als Grundregel bei den deutschen kolonialen Unternehmungen in Afrika. Dieser Zeitpunkt des wiederholten Eintritts der deutschen Sprache in den ghanaischen Sprachraum fällt in die Zeit, in der die „Sprachförderung [ein] Kernbereich der deutschen auswärtigen Kulturpolitik“ war (Böhm 2003: 25), die bereits im deutschen Kaiserreich betrieben wurde. In dieser Zeit, nämlich „von 1871 bis 1914 [mag] Deutsch zu den meistgelehrten Fremdsprachen weltweit“ gezählt haben (ebd.: 27). Obgleich in Ghana trotz der weiterhin vorhandenen deutschen missionarischen Schulen bis dato von keinem eigentlichen institutionell strukturierten Deutschunterricht gesprochen werden kann (vgl. Böhm 2003: 381), schließt dies nicht aus, dass die deutsche Sprache dort präsent war. Im Gegenteil war sie als von den ehemaligen TVT-Bürgern infolge ihres Anschlusses an die Gold Coast (heute Ghana) mittransportiertes koloniales sprachliches Erbe, also zumindest in latenter Form vorhanden (ausführlicher hierzu Apoh/Lundt 2013). Bis zur tatsächlichen Etablierung der Sprache als Schulfach sowie im Bereich der Hochschule brauchte es jedoch einige Zeit.

2.2 Die deutsche Sprache im ghanaischen Schul-, Hochschul- und außerschulischen Kontext

Es verflossen seit der missionarischen und postkolonialen Episode circa sieben Dekaden, ehe „1961, also vier Jahre nach der Unabhängigkeit [...] Deutsch an einigen ghanaischen Versuchsschulen eingeführt [wurde]“ (Böhm 2003: 383) – und zwar mit dem Status eines neben Französisch zu belegenden Wahlfaches bis zum sogenannten O-Level (Mittlere Reife).

Diese experimentelle Anfangsphase war allerdings nicht von Dauer. Denn bereits im Jahre 1987 kam es auf Anregung der herrschenden Militärregierung des Provisional National Defence Council hin zu einer Schulreform, die sich für die stärkere Förderung der lokalen Sprachen neben der Amtssprache Englisch und der geostrategisch bedingt relevanten Fremdsprache Französisch einsetzte und zur Folge hatte, dass Deutsch vor allem aus dem staatlichen Schulsystem Ghanas verschwinden musste. Nicht zuletzt gilt, „dass die deutschen und ghanaischen Institutionen sich damals keine große Mühe gaben, den Fortbestand des Deutschunterrichts in den Schulen Ghanas zu gewährleisten, während die französischen Institutionen ihrerseits aktiver waren“ (Bemile 2001: 1633). Diese Tatsache wirkte sich auf die spätere Entwicklung der Sprache als Schulfach insofern negativ aus, als sie ein drastisches und chronisches Sinken des Interesses an der Sprache hervorbrachte (vgl. Bemile 2010: 1667). Mit Böhm (2003: 382) lässt sich festhalten:

„Seit Mitte der achtziger Jahre brach die Stellung des Deutschen in Ghana dann aber regelrecht ein. Die Zahl der Deutschschüler ging von 1.500 (1983) über 400 (1993) auf nur noch 120 (1999) zurück, während die Zahl der Deutschlehrer auf sehr niedrigem Stand in etwa stabil blieb.“

Deutsch konnte diesen suspensiven Maßnahmen der Regierung Rawlings zum Trotz fortbestehen, weil viele Privatschulen und staatliche Institutionen weiterhin Deutsch lehrten (vgl. Bemile 2010). Von entscheidender Wirkung waren auch die Aktionen des ghanaischen Deutschlehrerverbandes Ghanaian Association of Teachers of German (GATG), der Mitte der 1990er Jahre ins Leben gerufen wurde. Unter finanzieller und logistischer Unterstützung des Goethe-Instituts und der deutschen Botschaft in Accra setzte sich dieser Lehrerverband durch kulturelle Veranstaltungen und Seminare sowie Schreibwettbewerbe und nicht zuletzt „im Bereich der Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit mit der Wirtschaft“ (Kadt 1996: 5) dafür ein, dass der Deutschunterricht wenigstens in Form von Pilotprojekten erfolgen durfte. Erzielt werden konnte durch dieses gemeinsame Engagement, dass der Deutschunterricht an bestimmten öffentlichen Schulen mit den verfügbaren personellen und materiellen Ressourcen immerhin als Versuchsschulen wiedereingeführt wurde. Dies erfolgte auf der Grundlage einer provisorischen Genehmigung des Erziehungsministeriums von 1996 (vgl. Böhm 2003: 382), welche jedoch jegliche Möglichkeit des Bereitstellens von Lehrwerken auf Staatskosten ausdrücklich ausschloss. So war das Deutschangebot, zum Teil auch nur in Form von Deutsch-Clubs, erstmals an drei staatlichen Schulen möglich: im St. Augustines, an der Mawuli Secondary School und an der Accra Academy. Auf Anregung von Alumni hin wurde im Schuljahr 2001 an der Opoku Ware School Deutsch eingeführt. Die Liste hat sich seither nach und nach um weitere schulische Bildungseinrichtungen erweitert. Bis 2003 wurde jedoch Deutsch im staatlichen Schulwesen weiterhin mit einem bloß provisorischen Charakter an Pilotschulen unterrichtet.

Etwas anders verhält es sich mit dem Privatschulbereich. Den zahlreichen hinderlich wirkenden Zwängen an staatlichen Schulen entziehen sich private Schulen in größerem Ausmaß, sodass dort Deutsch als reguläres Unterrichtsfach gelten darf. Die Deutschlehrenden haben zudem die Möglichkeit, ihr Lehrmaterial nach Belieben zu gestalten. Nichtsdestotrotz sieht sich in diesem Sektor der Durchbruch des Deutschunterrichts aufgrund bestimmter Faktoren vor große Herausforderungen gestellt. Zum einen wird Deutsch aufgrund des landläufigen Fehlurteils, es wäre weniger nützlich als Französisch, nur selten angeboten.1 Zum anderen – so stellte sich in einem persönlichen Gespräch mit Sebastian K. Bemile2 heraus – ist Deutsch kein fester Degree Course und erregt deshalb entsprechend weniger Motivation, von dem akuten Problem des Mangels an qualifiziertem Lehrpersonal ganz zu schweigen. Böhm stellt zudem fest, dass dieser Bereich „sehr unübersichtlich und durch schnelllebige Entwicklungen gekennzeichnet“ sei (Böhm 2003: 383).

Im Hochschulbereich wurde erst in den 1990er Jahren an der University of Ghana (Legon) Deutsch als Wahlfach ins Curriculum aufgenommen (vgl. Bemile 2010). Neun Jahre später konnten dort Deutschkurse für Anfänger und Fortgeschrittene von drei Lehrkräften, dem damals amtierenden DAAD-Lektor und zwei weiteren lokalen Dozenten, angeboten werden. Diese Kurse waren als Liberate Courses tituliert und folgerichtig nicht für das Erzielen von Kreditpunkten gedacht. Mittlerweile bestand an der University of Cape Coast auch ein Deutschangebot. Noch vor diesen beiden oben erwähnten Hochschuleinrichtungen hatte aber das tertiär ausgerichtete Ghana Institute of Languages seit 1961 Deutsch im Angebot (Bemile 2001: 1633). Dort genießt das Fach noch heute einen mittelgroßen Stellenwert und seit 1964 bietet die Abteilung School of Translators unter anderen Fremdsprachen Deutsch als optionalen Wahlpflichtkurs für angehende Übersetzer bzw. Dolmetscher an. 2001 gab der damalige DAAD-Lektor an, dass etwa 100 Studenten sich jährlich für Deutsch entscheiden (vgl. Böhm 2003: 385).

Im Privathochschulbereich verzögerte sich das Deutschangebot etwas. Dort setzte es erstmals 2012 mit dem Methodist University College (Accra) ein, wo Deutsch neben Französisch unter dem sogenannten funktionalen Aspekt als „set course of the College curriculum“ wahlweise zu belegen war. Seit diesen Anfängen konnte – und dies bis heute – das Deutschlernen leider keinen richtigen Zulauf erfahren.

Heute können in Ghana Deutschlernangebote an den verschiedensten Orten und vor allem an vielen größtenteils in der Hauptstadt Accra konzentrierten schulischen und universitären Ausbildungsstätten wahrgenommen werden, die nachfolgend in einer nicht unbedingt als vollständig gemeinten Liste von Schulen aufgezeigt werden:

Quelle

Goethe-Institut Ghana 2016 und eigene Internetrecherche

Accra Academy

Accra Wesley Girls

Achimota Sec. School

Bethel-Bridge Int. School

British Collegia

College St. Pierre Claver

Complex School of Accra

Cradle of Grace Montessori Schools

Crown Prince Academy

Danadsy School Complex Kasoa

German Swiss International School
Hope Life

La Fontaine

Mawuli Sec. School

Methodist University

Ningo SHS, Premprem

Opoku Ware Secondary School

Speak Write International

Tema Industrial Mission Vocational

Vakpo Adomi R/ C SHS (unklar, ob Angebot noch existiert)

Ghana Inst. Of Applied Linguistic (unklar)

Es muss hinzugefügt werden, dass einige dieser Angebote von deutschen Schülern und Studierenden, die einen Freiwilligendienst an der Schule absolvieren, angeboten werden oder von Lehrkräften, die nur unregelmäßig an die Institution kommen. Die Regelmäßigkeit, die Qualität und der offizielle Status dieser Angebote bedürfen daher weiterer Untersuchung, was für die vorliegende Arbeit aber ausgeklammert wird.

Im Hochschulsektor bieten insgesamt fünf Institutionen der höheren Bildung Kurse oder Aktivitäten im Bereich Deutsch an. Das sind die University of Education, Winneba (siehe Kapitel 2), das Ghana Institute of Languages (an mehreren Standorten) und die School of Translators sowie die Methodist University (begleitender Deutschkurs für Studierende anderer Fächer) und die University of Cape Coast (Deutsch-Club und unregelmäßiger Begleitsprachkurs für Studierende anderer Fächer).3

Neben den staatlichen Institutionen bieten seit Anfang der 1990er Jahre (vgl. Bemile 2010) auch private Bildungsinstitutionen Deutsch als Fremdsprache als Sprachkurse an. Allen voran das Goethe-Institut Ghana, eines der offiziellen Goethe-Institute weltweit. Dieses wurde 1961 gegründet und gilt landesweit als bekanntestes Referenzlabel für die Zertifizierung von Deutschkenntnissen zu den vielfältigsten Zwecken. Das Goethe-Institut bietet Kurse auf intensiver Basis, Abendkurse und Kurse mit integrierter Alphabetisierung an (weiterführende Informationen unter www.goethe.de/ghana). Zudem boten die Agence d´or, die Military Academy in Teshie, das Centre for German Language and Culture und die Nkawkaw Technical School zeitweise Deutsch als Fremdsprache an (vgl. Bemile 2001: 1633). Insbesondere im privaten Bereich gibt es wenige Möglichkeiten außerhalb der Deutschkurse des Goethe-Instituts. Diese Kurse sind zudem alle in Accra lokalisiert.

Die weiter oben geschilderten ungünstigen Faktoren bilden vor allem im Hinblick auf den staatlichen Kontext für den Deutschunterricht im Land eine eher prekäre Situation. Die Etablierung des Faches DaF als fester Komponente des akademischen Curriculums an der University of Education, Winneba und nicht zuletzt die bevorstehende Entstehung einer selbstständigen Abteilung für German Education an dieser bedeuten aber doch mehr als nur einen Hoffnungsschimmer – sie sind ein vielversprechender Fortschritt im Hinblick auf den künftigen DaF-Unterricht in Ghana.

3 Die Entwicklung des German Education Programme an der University of Education, Winneba

Das Fach der German Studies hat an der University of Education, Winneba (UEW) bereits einen langen Weg hinter sich. Im Folgenden wird die Entwicklung des Curriculums und des DaF-Unterrichts seit 2009 skizziert.

3.1 Die Entstehung und Entwicklung von Curriculum und German Unit

Die ersten Schritte auf dem Campus der UEW machte die deutsche Sprache im Jahr 2009, als sowohl eine Delegation der Europa-Universität Flensburg sich mit der Fakultätsleitung zur Interessenfrage zusammensetzte als auch die damalige DAAD-Lektorin die Möglichkeiten erster Deutschkurse an der Universität eruierte. Studierende der UEW stellen eine sinnvolle Zielgruppe für den DaF-Unterricht dar, da die fachlich-berufliche Lehrerausbildung in Winneba im Fokus liegt und somit angehende Fremdsprachenlehrer (Englisch, Französisch, ghanaische Sprachen) ausgebildet werden können. Der Deutsche Akademische Austauschdienst, das Goethe-Institut Ghana, Professoren der Europa-Universität Flensburg sowie einige ghanaische Professoren und Lehrer konnten das Interesse der Studierenden in Winneba wecken und damit den Impuls für die Einrichtung eines DaF-Studiengangs setzen.

Strukturell fügt sich die Deutschabteilung in das ghanaische Hochschulsystem ein; gleichzeitig orientiert sich das Curriculum an anderen DaF-Studiengängen in Westafrika. Die Entstehung des Curriculums und die Entwicklung der Deutschabteilung in Winneba sollen in einem hochschulorganisatorischen Rahmen betrachtet werden.

An der UEW gab es keinen Leitfaden der Fakultät, an dem sich ein neues Curriculum hätte orientieren können. Vorgaben wurden lediglich in Bezug auf die zu absolvierenden Kreditpunkte gegeben. Da das System eines Nebenfachs in den sprachwissenschaftlichen Studiengängen erst etabliert wurde, waren keine Erfahrungswerte vorhanden.

Die Implementierung des Curriculums hat die erste DAAD-Lektorin an der UEW zusammen mit dem damaligen Dekan 2009 initiiert. Im Studienjahr 2012/2013 erfolgte die erste Phase, in der rein sprachpraktische Kurse, sogenannte Cognate Courses, innerhalb eines Studium generale von der DAAD-Sprachassistentin und der Lektorin angeboten wurden. Ursprünglich sollten diese fakultätsübergreifend und parallel nach Implementierung des Nebenfaches weitergeführt werden; dies kam jedoch aufgrund des damaligen Lehrkräftemangels nicht zustande. Die offizielle interne Genehmigung des Nebenfaches German Education Programme erfolgte im Jahr 2017, die Implementierung als Nebenfach jedoch schon früher.

In den darauffolgenden Jahren wurden die Kurse entsprechend durchgeführt und Unstimmigkeiten bereinigt. Das Curriculum wurde von der neuen DAAD-Lektorin (Mitautorin) im Jahr 2015 überarbeitet und in Kooperation mit dem Dekan und dem Abteilungsleiter den neuen Vorgaben des Academic Board angepasst. Zum Abschluss der ersten Kohorte im Nebenfach German Education im Jahr 2018 wurde das Curriculum genehmigt.

3.2 Die Studentenschaft 2010–2017

Begonnen hat der DaF-Unterricht an der UEW im Jahr 2009, als eine DAAD-Sprachassistentin einen Pilotkurs im Anschluss an das Studienjahr hielt. Der Kurs startete mit einer Handvoll Studierenden und lief über drei Wochen. Die Studierenden haben hierfür keine Punkte oder sonstige offizielle Anrechnung erhalten. Die nächste DAAD-Sprachassistentin4 hat im Studienjahr 2010/2011 bereits einen offiziellen Cognate Course im ersten Studienjahr der Französisch- und Englisch-Studierenden gehalten. In den folgenden zwei Studienjahren haben die DAAD-Sprachassistentinnen diese Kurse weitergeführt.

Dank der Unterstützung des damaligen Dekans konnte die ehemalige DAAD-Lektorin, die ein weiteres Semester als lokale Dozentin an der UEW tätig war, im darauffolgenden Studienjahr (2013/2014) German als offizielles Zweitfach der Französisch- und Englisch-Studierenden anbieten. Da in diesem Studienjahr zum ersten Mal ein zweites Fach obligatorisch war und die Lektorin viel Werbung für den Studiengang betrieb, war die Anzahl des ersten offiziellen Jahrgangs mit insgesamt 74 Studierenden sehr hoch. Dies war der erste Jahrgang, der nach dem damaligen Curriculum studierte und nach vier Jahren (2017) als erste Kohorte offiziell mit German Studies als Zweitfach seinen Abschluss machte. Im nächsten Jahrgang waren weder der Dekan noch die neue DAAD-Lektorin zur Orientierungsveranstaltung für neu eingeschriebene Studierende anwesend und es wurde von anderer Seite bedauerlicherweise weder Werbung noch überhaupt ein Informationsaustausch betrieben, sodass sich nur vier Studierende für das Zweitfach German eingeschrieben haben.

Im gleichen Studienjahr (2014/2015) wurde jedoch der DaF-Unterricht auf dem zweiten Campus der Universität in Ajumako begonnen. Studierende, die eine ghanaische Sprache als Hauptfach studieren, können nun auch DaF als Zweitfach wählen. Die Studierendenzahlen variieren seitdem jedes Jahr, aber auf beiden Campussen wird DaF gewählt.

4 Perspektiven und Ausblick

Kultur ist jedoch nicht nur Vermittlungsgegenstand im Sprachunterricht an der Hochschule, sondern sie determiniert auch Form und Inhalt und die Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden.

(Burwitz-Melzer et al. 2016: 198)

Die deutsche Sprache und der Deutschunterricht haben in Ghana einige Höhen und Tiefen hinter sich, befinden sich jedoch mittlerweile auf einem vielversprechenden Weg. Das Ziel ist sicherlich je nach Institution zu bestimmen. Für die University of Education, Winneba ist zu konstatieren, dass im DaF-Studiengang Deutschlehrer für ghanaische Secondary Schools adäquat ausgebildet werden, sodass die wenigen Schulen, die Deutsch bereits anbieten, qualifizierte Lehrer zur Verfügung haben. Auf lange Sicht wäre es wünschenswert, dass weitere Schulen Deutsch (wieder) ins Curriculum oder als extracurriculares Angebot aufnehmen, um die Sprache im ghanaischen Bildungssystem dauerhaft und tiefer verankern zu können. Der im Kapitel zwei beschriebene Studiengang der University of Education, Winneba ist der erste seiner Art. Das allein kann als großer Fortschritt gesehen werden. Die Etablierung einer vollwertigen Abteilung und die Weiterentwicklung eines Masterstudiengangs sind die nächsten Schritte. Eine entscheidende Etappe in diesem Sinne stellt die Stärkung des Lehrpersonals durch die Festanstellung zweier Lehrkräfte togoischer Herkunft im September letzten Jahres dar, sodass sich die Lehrkräftezahl aktuell auf fünf (davon drei lokal fest angestellte Lehrkräfte, die amtierende DAAD-Lektorin und eine DAAD-geförderte Sprachassistentin) beläuft und damit die Erfüllung einer der wichtigsten Voraussetzungen zum Aufbau der Abteilung gegeben ist.

Ein wichtiger Aspekt neben dem Studium des Faches German ist die Einbindung eines Praktikums an Institutionen, die Deutsch anbieten. Studierende des vierten Jahrgangs der UEW müssen ein Praktikum an einer Schule absolvieren. Idealerweise täten die Studierenden dies an einer Institution, die regelmäßig ein Deutschprogramm anbietet, wenn auch nur als Deutsch-Club. Da die Mehrzahl dieser Institutionen in Accra lokalisiert ist, stellt dies eine Herausforderung für die meisten Studierenden dar, denn Letztere sind meist gezwungen, sich eine Institution für ihr Praktikum zu suchen, die in der Nähe ihres Heimatortes liegt, um so die Unterbringungs- und Unterhaltskosten sparen zu können. Die Mehrheit der Studierenden kann sich nicht leisten, in Accra ein Praktikum zu absolvieren, wenn keine Verwandten vor Ort sind bzw. dort leben. Dies erschwert beispielsweise die Vermittlung von sehr guten Studierenden an Institutionen wie das Goethe-Institut oder die German Swiss International School, die aufgrund ihrer Ausstattung und Anzahl an DaF-Lehrkräften sehr gute Praktikumsbedingungen und -inhalte bieten.

Das Hochschulsommerkursstipendium des DAAD und ein Austauschprogramm des Vereins der deutschen Sprache e. V. bieten hilfreiche Unterstützung für herausragende Studierende, die mit einem vierwöchigen Stipendium sowohl ihre Sprachfertigkeit verbessern können als auch durch den (meist ersten) Einblick in die deutsche Lebensart mehr Motivation für eine weitere Karriere im Bereich Deutsch erlangen. Für die Stipendiaten der letzten Jahre haben sich durch den Aufenthalt oft neue Kontakte ergeben und zudem die erneute Motivation, auch Jahre später noch weiter eine Karriere im Bereich DaF anzustreben. Letzteres insbesondere im Vergleich zu den Studierenden, die während ihres Studiums nicht in Deutschland waren.

Eine vielversprechende Perspektive ist auch der Masterstudiengang der University of Nairobi (UoN), der von DAAD-Lektoren der UoN und kenianischen Lehrkräften entwickelt wurde (weiter hierzu auf der UoN-Homepage) und auf Teilnehmer aller Länder Subsahara-Afrikas abzielt, die größtenteils mit einem DAAD-Stipendium unterstützt werden. Ein Studierender aus Ghana hat bereits mit einem Stipendium den Masterabschluss absolviert und ist zunächst im nahen Anschluss nach Deutschland gegangen, um dort zu promovieren. Der zweite Stipendiat aus Ghana absolviert den Studiengang derzeit. Da seit 2016 nun die ersten Studierenden des Studiengangs an der UEW den Bachelor absolviert haben, bleibt zu hoffen, dass sich ein oder zwei bei der nächsten Ausschreibung qualifizieren werden. Wünschenswert wäre eine nachhaltige Entwicklung dahin, dass Alumni der UEW später als Lehrkräfte auch dorthin zurückkehren. Derzeit unterrichtet kein ghanaischer Dozent an der UEW Deutsch.

Im Hinblick auf die Entwicklung des Deutschunterrichts in Ghana lässt sich feststellen, dass es immer wieder ein großes Interesse an der Vermittlung der deutschen Sprache gab. Aufgrund mangelnder Unterstützer oder Initiativen ließ das Interesse aber wieder nach oder ging gesellschaftspolitisch bedingt zurück. Dennoch wurde durch alle oben beschriebenen Aktivitäten der Vergangenheit und der verschiedenen Akteure eine gute Basis geschaffen, um die Etablierung weiter voranzutreiben. Die Frage bleibt, ob – und wenn ja wie – dauerhaft Deutsch als Schulfach etabliert werden kann. Die längerfristige Einbindung in die Bildungscurricula scheint eine sehr wichtige Voraussetzung für die nachhaltige politische wie auch gesellschaftliche Akzeptanz der deutschen Sprache im ghanaischen Bildungssystem zu sein. Die Initiativen kommen bisher von einzelnen Personen, die einen starken Deutschlandbezug haben, und deutschen Institutionen im Land. Eine feste Etablierung benötigt jedoch eine Verfestigung in der Politik und es bleibt offen, ob diese durch Einzelpersonen, die in der Politik tätig sind und einen Deutschlandbezug haben, erfolgen kann.

Literatur

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  • Auswärtiges Amt (Hrsg.) (2000): Auswärtige Kulturpolitik – Konzeption 2000. Berlin: Auswärtiges Amt.

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  • Bemile, Sebastian K. (2010): „Deutsch in Ghana“. In: Kramm, Hans-Jürgen; et al. (Hrsg.): Deutsch als Fremdsprache und Zweitsprache: Ein internationales Handbuch. Berlin: De Gruyter (Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft [HSK] / Handbooks of Linguistics and Communication Science, Band 35/2), 1667–1670.

  • Böhm, Michael Anton (2003): Deutsch in Afrika: Die Stellung der deutschen Sprache in Afrika vor dem Hintergrund der bildungs- und sprachpolitischen Gegebenheiten sowie der deutschen Auswärtigen Kulturpolitik. Frankfurt am Main: Peter Lang.

  • Burwitz-Melzer, Eva; u. a. (Hrsg.) (2016): Handbuch Fremdsprachendidaktik. 6. Auflage. Tübingen: A. Francke.

  • Dantzig, Albert van (1980): Forts and Castles of Ghana. Accra: Sedco Publishing.

  • Deutscher Akademischer Austauschdienst: Online: https://www.daad.de/der-daad/ueber-den-daad/portrait/de/29143-die-internationalisierungsagentur/ (21.11.2017).

  • Heyden, Ulrich van der (2001): Rote Adler an Afrikas Küste: Die brandenburgisch-preußische Kolonie Großfriedrichsburg in Westafrika. Berlin: Selignow.

  • Kadt, Elizabeth de (1996): „Bericht über die dritte NATOG-Tagung: Deutsche Schule Lagos, 24.–27. April 1996“. In: Der Deutschunterricht im Südlichen Afrika 27/2, 2–7.

  • Kreutzer, Leo (Hrsg.) (2009): Goethe in Afrika: Die interkulturelle Literaturwissenschaft der „École de Hanovre“ in der afrikanischen Germanistik. Hannover: Wehrhahn.

  • Ploeg, Arie J. van der (1977): „Education in Colonial Africa: The German Experience“. In: Comparative Education Review, vol. 21, No. 1. Chicago: The University of Chicago Press, 91–109. Online: http://www.jstor.org/stable/1187850 (31.07.2017).

  • Shibata, Atsuko (2005): The „Germanization“ of Africa: White Education in German South-West Africa. Online: http://hdl.handle.net/10086/16026 (31.07.2017).

Footnotes

1

Dieser Befund stellte sich Sebastian K. Bemile zufolge bei den verschiedentlich erfolglos von ihm selbst unternommenen Versuchen heraus, Deutschunterricht mit zumindest nebensächlichem Stellenwert anbieten zu dürfen. Vonseiten der Studenten, der akademischen Behörden aller von ihm ersuchten Bildungseinrichtungen sowie manchmal sogar seitens hochrangiger Mitarbeiter des Bildungsministeriums wurde seinem Argument für die Wichtigkeit der deutschen Sprache und die Notwendigkeit ihrer Einführung als Fach das quasi stereotypisch geäußerte Gegenargument der Nutzlosigkeit gegenüber der französischen Sprache entgegengehalten – eine Erfahrung, die Herr Bemile einem der Autoren persönlich anvertraute.

2

Sebastian K. Bemile darf als einer der ersten Förderer des DaF-Unterrichts in Ghana und Pionierforscher zum Thema „Deutschunterricht und Germanistikstudium in Ghana“ betrachtet werden. Das Gespräch mit Herrn Bemile fand am 3.8.2017 in seinem Büro am Methodist University College, Accra statt.

3

Diese Angebote sind nur schwer online nachvollziehbar – die Informationen sind direkt über die beiden Autoren und die jeweiligen Leiter der Deutsch-Clubs und Abteilungen ermittelt worden.

4

Die DAAD-Sprachassistentin 2010/2011 war die Verfasserin selbst.

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  • Apoh, Wazi; Lundt, Bea (Hrsg.) (2013): Germany and Its West African Colonies: „Excavations“ of German Colonialism in Post-Colonial Times. Münster: Lit Verlag.

  • Auswärtiges Amt (Hrsg.) (2000): Auswärtige Kulturpolitik – Konzeption 2000. Berlin: Auswärtiges Amt.

  • Bemile, Sebastian K. (2001): „Deutschunterricht und Germanistikstudium in Ghana“. In: Helbig, Gerhard; et al. (Hrsg.): Deutsch als Fremdsprache: Ein internationales Handbuch. Berlin: De Gruyter (Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft [HSK] / Handbooks of Linguistics and Communication Science, Band 19/2), 1631–1634.

  • Bemile, Sebastian K. (2010): „Deutsch in Ghana“. In: Kramm, Hans-Jürgen; et al. (Hrsg.): Deutsch als Fremdsprache und Zweitsprache: Ein internationales Handbuch. Berlin: De Gruyter (Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft [HSK] / Handbooks of Linguistics and Communication Science, Band 35/2), 1667–1670.

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  • Heyden, Ulrich van der (2001): Rote Adler an Afrikas Küste: Die brandenburgisch-preußische Kolonie Großfriedrichsburg in Westafrika. Berlin: Selignow.

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  • Shibata, Atsuko (2005): The „Germanization“ of Africa: White Education in German South-West Africa. Online: http://hdl.handle.net/10086/16026 (31.07.2017).

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Informationen Deutsch als Fremdsprache (Information on German as a Foreign Language) is one of the leading journals for teachers and scholars of German as a Foreign Language and is edited by the Fachverband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (FaDaF) and the Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD). In times of migration and globalization Info DaF is an indispensible source of information for teachers of German throughout the world.

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