Über die Grenzen der Offenheit in der Wissenschaft – Anspruch und Wirklichkeit bei der Bereitstellung und Nachnutzung von Forschungsdaten

On the limits of openness in science: between aspiration and reality when sharing research data

Benedikt Fecher M. A. 1  and Cornelius Puschmann 2
  • 1 Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft gGmbH, Oberwallstraße 9, 10099 Berlin, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin)
  • 2 Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft gGmbH, Oberwallstraße 9, 10099 Berlin, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin)

Offene Forschungsdaten tragen zum wissenschaftlichen Fortschritt bei. Sie erlauben es, alte Daten für neue Fragestellungen zu nutzen und Ergebnisse zu überprüfen. Es ist kaum verwunderlich, dass politische Entscheidungsträger, Forschungsförderer, Fachzeitschriften und Forschende selbst zunehmend die Bereitstellung und Nachnutzung von Daten fordern. Allerdings wird dies von Forschenden selbst kaum praktiziert. Wir versuchen die mangelnde Bereitschaft, Forschungsdaten bereitzustellen und nachzunutzen einzuordnen und kommen zu dem Schluss, dass es für Forschende kaum Anreize gibt, Daten zu teilen. Die Nachnutzung scheitert zudem häufig an mangelhafter Datendokumentation.

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