Zum Problem räumlicher Nutzen-Spillover zentralörtlicher Leistungen. Einige empirische Ergebnisse aus dem Schweizer Föderalismus / Inter-jurisdictional Spillover Effects from Central Public Infrastructure. Evidence from the Swiss Federalism

Christoph A. Schaltegger 1 , 2
  • 1 Universität Basel, WWZ, Petersgraben 51, CH-4003 Basel
  • 2 Universität St. Gallen, SIAW-HSG, Dufourstrasse 48, CH-9000 St. Gallen

Zusammenfassung

In der Theorie des fiskalischen Föderalismus werden räumliche Nutzen-Spillover als wesentliches Problem für die dezentrale Finanzpolitik betrachtet. Stellt eine Region öffentliche Güter bereit, die auch Bewohnern anderer Regionen zugute kommen, so können sich letztere Regionen als free-rider verhalten und ihre eigenen Ausgaben und dementsprechend ihre Steuerbelastung senken. Ihre Einwohner profitieren von Leistungen, ohne dafür einen adäquaten Finanzierungsanteil beisteuern zu müssen. Solche räumlichen Externalitäten fördern den Prozess der Suburbanisierung und führen in letzter Konsequenz zu einer Unterversorgung mit zentralörtlichen Leistungen. Dieses Papier untersucht, in welchem Ausmaß sich empirische Evidenz für räumliche Nutzen- Spillover im Schweizer Föderalismus finden lässt. Die Resultate zeigen, dass auf kantonaler Ebene solchen Nutzenüberschwappeffekten keine signifikante Bedeutung zukommt.

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