Zur »geschlechtsneutralen« (oder: »geschlechtergerechten«) Rechtssprache

Eberhard Foth 1 , 1
  • 1 Waldbronn.

Abstract

I.

»Ratio scripta« – geschriebene Vernunft – nannte man die Digesten, das Gesetz Justinians, das (in abgeänderter Form) unser Rechtsleben bis zum BGB bestimmte. Ein Blick in das Bundesgesetzblatt vom 17. 4. 2007 erweckt Zweifel, ob für das dort verkündete »Gesetz zur Reform der Führungsaufsicht und zur Änderung der Vorschriften über die nachträgliche Sicherungsverwahrung« vom 13. 4. 2007 dieselbe Beurteilung angebracht wäre. Mancher Praktiker mag eher geneigt sein, eine Änderung der Beurteilung dergestalt vorzuschlagen, »dass dem Wort >Vernunft< die Vorsilbe >Un< angefügt wird«. Doch wäre das vorschnell. Worum geht es?

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