HbA1c-POC-Systeme zur Therapiekontrolle und Diagnostik des Diabetes: Ausreichende Qualität und Qualitätskontrolle?

  • 1 Institut für Diabetes-Technologie Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH an der Universität Ulm, Helmholtzstr. 20, Ulm 89081, Deutschland
Guido Freckmann
  • Corresponding author
  • Institut für Diabetes-Technologie Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH an der Universität Ulm, Helmholtzstr. 20, Ulm 89081, Deutschland
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Zusammenfassung

Der HbA1c-Wert ist ein in der Diabetologie etablierter Langzeitmarker zur Stoffwechselkontrolle, der mit der mittleren Glukosekonzentration der letzten ~2–3 Monate korreliert. Der HbA1c dient zur Kontrolle der Therapieziele ist somit ein wichtiger Bestandteil jeder Patientenvisite. Mit Point-of-Care-Messsystemen (POC) erfolgt die HbA1c-Bestimmung direkt in der Praxis und das Ergebnis steht innerhalb kurzer Zeit zur Verfügung. Ein POC- HbA1c-Messsystem in der Arztpraxis unterliegt nach Rili-BÄK der praxisinternen Qualitätskontrolle mit vom Hersteller geliefertem Kontrollmaterial, allerdings ist eine Teilnahme an Ringversuchen nicht verpflichtend. Wenn man dennoch an Ringversuchen teilnimmt beträgt die zulässige Abweichung ±18% vom Zielwert, was in Kombination mit dem teilweise noch verwendeten, nicht für alle Systeme kommutablen Ringversuchsmaterial, keine sichere Beurteilung der Genauigkeit zulässt. Die Messgenauigkeit von HbA1c-POC-Systemen variiert nach der aktuellen Studienlage deutlich. Teilweise zeigte sich zum Beispiel ein deutlicher Bias in beide Richtungen. Um eine zuverlässige Überprüfung der Messqualität von POC- HbA1c-Messsystem zu ermöglichen sollte die Teilnahme am Ringversuch verpflichtend werden. Eine Umstellung auf Vollblut als Kontrollmaterial im Ringversuch und eine deutliche Senkung der zulässigen Abweichung im Ringversuch sollte angestrebt werden. Mit solchen Maßnahmen ließe sich eine aussagekräftige herstellerunabhängige Qualitätskontrolle sicherstellen.

LuppaP.Redaktion

Einleitung

Der HbA1c-Wert ist in der Diabetologie ein etablierter Parameter zur Beurteilung der Stoffwechselkontrolle. Als Langzeitmarker, der mit der mittleren Glukosekonzentration korreliert (Formel 1), spiegelt er die Blutzuckereinstellung der letzten Wochen wider und ist somit ein wichtiger Bestandteil jeder Patientenvisite [1]. Therapieziele werden anhand des HbA1c-Wertes gesteckt und kontrolliert und auch in klinischen Studien wird er häufig als primärer Endpunkt zur Beurteilung des Erfolges verschiedener Therapien genutzt. Seit der Publikation des „Diabetes Control and Complications Trial“ (DCCT) ist der Zusammenhang zwischen dem HbA1c-Wert und dem Risiko für Folgeerkrankungen belegt [2]. Im Jahre 2010 erlaubten die Praxisempfehlungen der DDG erstmals die Nutzung des HbA1c-Wertes auch zur Diagnosestellung des Diabetes mellitus. So kann bei einem Wert ≥6,5% die Diagnose Diabetes gestellt werden, während sie bei einem Wert <5,7% ausgeschlossen werden kann [3].

Mittlere Plasmaglukose [mg/dL]=35,6×HbA1c[%]77,3

Formel 1: Berechnung der mittleren Glukose aus dem HbA1c-Wert, Formel nach [4]

Die Voraussetzungen für eine sinnvolle Verwendung des HbA1c zur Therapiekontrolle und Diagnostik sind die folgenden:

  • Geringe biologische Variabilität im HbA1c
  • Ausreichende Genauigkeit und Präzision der genutzten HbA1c-Messsysteme
  • Angemessene Qualitätskontrolle und Kontrollgrenzen

Physiologisch wird der HbA1c-Wert vor allem durch den Blutzuckerwert bestimmt, allerdings kann beispielsweise die Erythrozytenlebensdauer einen erheblichen Einfluss haben [5]. So können z. B. ausgeprägte hämolytische Anämien durch die deutlich verkürzte Erythrozytenlebensdauer zu niedrigen HbA1c-Werten führen, die unabhängig von den mittleren Glukosewerten sind. Weitere Einflussfaktoren, wie das Alter, die ethnische Zugehörigkeit oder bestimmte Medikamente müssen ebenfalls berücksichtigt werden, wenn der HbA1c-Wert zur Diagnostik oder Therapiekontrolle genutzt wird [6]. Außerdem können Hb-Varianten mit einigen Messmethoden interferieren und so das Messergebnis beeinflussen [7].

Standardisierung

Um trotz verschiedener Messmethoden und Messsysteme eine Vergleichbarkeit zu erreichen, wurde 1996 das National Hemoglobin Standardization Program (NGSP) etabliert, das die Rückführung der Werte auf DCCT-Äquivalente erlaubt. Um auch die Richtigkeit der Messung zu erhöhen, wurde von der International Federation of Clinical Chemistry and Laboratory Medicine (IFCC) eine Referenzmethode mit Referenzmaterial entwickelt. Die Werte mit IFCC-Standardisierung sind niedriger als entsprechende Werte nach NGSP, sie können jedoch ineinander umgerechnet werden (Formel 2, Formel 3). Um Verwechslungen und dementsprechende Fehleinschätzungen zu vermeiden, werden die Werte in unterschiedlichen Einheiten angegeben: IFCC-Werte in mmol/mol und NGSP-Werte in %.

HbA1c[mmol/mol]=(HbA1c[%]2,15)×10,929

Formel 2: Umrechnung des HbA1c-Wertes von IFCC- in NGSP-Werte

HbA1c[%]=HbA1c[mmol/mol]×0,0915+2,15

Formel 3: Umrechnung des HbA1c-Wertes von NGSP- in IFCC-Werte

Bestimmung des HbA1c-Wertes

Der HbA1c-Wert kann mit unterschiedlichen Methoden bestimmt werden. So sind beispielsweise physikalische (z. B. HPLC), chemische (z. B. Affinitätschromatographie) oder auch immunologische Methoden (z. B. Enzym-Immunoassay) möglich. Da jede Messmethode eine andere Spezifität und Störanfälligkeit aufweist, ist die direkte Vergleichbarkeit jedoch eingeschränkt. Durch die Standardisierung konnte diese schon deutlich verbessert werden, allerdings zeigen Messergebnisse derselben Probe immer noch Unterschiede, je nachdem welche Methode und auch welches System angewendet werden.

Point-of-Care Testung

In der Regel wird der HbA1c-Wert von Diabetes-Patienten einmal pro Quartal bestimmt und dient als Basis für das Patientengespräch. Wird der Wert in einem Zentrallabor bestimmt, erfolgt die Bestimmung entweder erst nach der Visite und der Patient wird im Nachhinein informiert, oder der Patient muss bereits einige Tage vor der eigentlichen Visite zur Blutabnahme in die Praxis kommen. Mit sogenannten Point-of-Care-Messsystemen erfolgt die HbA1c-Bestimmung direkt nach der Blutentnahme noch in der Praxis und das Ergebnis steht innerhalb kurzer Zeit zur Verfügung. Dementsprechend kann das Ergebnis zeitnah besprochen und Therapiemaßnahmen abgeleitet werden. Studien zeigten eine Verbesserung des Diabetes-Managements und der Stoffwechselkontrolle durch POC- HbA1c-Messungen [8, 9]. Einen großen Anteil daran macht wohl eine verbesserte Compliance und Motivation der Patienten aus [10].

Zur Messung am POC stehen verschiedene Systeme zur Verfügung. Es handelt sich um kleine Tischgeräte, die mit Unit-Use-Reagenzien verwendet werden. In den meisten Fällen werden die Ergebnisse, wie auch von der Bundesärztekammer empfohlen, sowohl nach NGSP als auch nach IFCC ausgegeben.

Qualitätskontrolle

In Deutschland unterliegen die HbA1c-Messsysteme den Qualitätskontrollvorgaben der Richtlinie der Bundesärztekammer (Rili-BÄK) [11]. Diese sieht sowohl eine interne, als auch eine externe Qualitätskontrolle vor. Die interne Qualitätskontrolle wird täglich mit herstellerspezifischem Kontrollmaterial durchgeführt, falls benutzungstäglich elektronische/physikalische Standards angewendet werden, reicht eine wöchentliche Kontrolle aus. Die zulässige Abweichung vom Zielwert bei der internen Qualitätskontrolle beträgt ±10%. Im Rahmen der externen Qualitätskontrolle ist die Teilnahme an Ringversuchen jedes Quartal Pflicht, hier beträgt die zulässige Abweichung ±18% vom Zielwert. Allerdings macht die Rili-BÄK eine Ausnahme für z. B. Praxen niedergelassener Ärzte, demnach sind diese nicht zur Teilnahme an Ringversuchen verpflichtet. Ein POC- HbA1c-Messsystem beim Diabetologen, das dort zur Therapiekontrolle genutzt wird, unterliegt also lediglich einer praxisinternen Qualitätskontrolle mit vom Hersteller geliefertem Kontrollmaterial.

Doch auch die Ringversuchspflicht garantiert keine ausreichende Messgenauigkeit. Die zulässige Abweichung von ±18% in Deutschland ist vergleichsweise hoch. Damit wären bei einem HbA1c-Wert von 6,5% Werte zwischen 5,33% (Diagnose: kein Diabetes) und 7,67% (Diagnose: Diabetes) zulässig. In anderen Ländern wie beispielsweise Norwegen gelten zulässige Abweichungen von ±6%, dort verschwanden durch die sukzessive Verschärfung der Grenzen alle Messgeräte mit unzureichender Messqualität vom Markt [12]. Bei Grenzen von ±18% ist es nicht weiter verwunderlich, dass trotz der Standardisierung noch immer deutliche Abweichungen zwischen mit verschiedenen Methoden gemessenen Ergebnissen aus derselben Blutprobe beobachtet werden. Darüber hinaus können aber auch mit derselben Methode abweichende Ergebnisse erhalten werden, was eine Auswertung aktueller Ringversuchsdaten zeigt (Abbildung 1). Hinzu kommt, dass die Ringversuchsanstalten bisher unterschiedliches Kontrollmaterial einsetzten, das aufgrund von Matrixeffekten nicht auf allen Systemen zum gleichen Ergebnis führt. Die einheitliche Verwendung von frischen Vollblutproben, die für alle Methoden vergleichbar geeignet sind, ist eine sinnvolle und auch umsetzbare Lösung, durch die allein die Grenzen schon deutlich enger gefasst werden könnten [14, 15].

Abbildung 1:
Abbildung 1:

Ergebnisse des Ringversuchs GH1/17 des Referenzinstitut für Bioanalytik (RfB).

Gezeigt sind die Youdenplots für HPLC, Kit 30 (Immunoassay), sowie alle POC-Systeme, die an diesem Ringversuch teilgenommen haben [13].

Citation: Journal of Laboratory Medicine 41, 5; 10.1515/labmed-2017-0089

Messgenauigkeit

Die Messgenauigkeit wird durch zwei Komponenten bestimmt: Richtigkeit und Präzision. Erstere beschreibt den systematischen Fehler, also die Abweichung vom „wahren“ Wert, während letztere Auskunft über die Streuung von wiederholten Messwerten gibt.

Es gibt wenige Studien zur Messgenauigkeit von HbA1c-POC-Systemen und die Ergebnisse hängen stark von der verwendeten Referenzmethode ab. Auch wenn Laborsysteme i.d.R. etwas genauer sind, und im Rahmen der Ringversuche kontrolliert werden, zeigen sie z. T. einen deutlichen Bias [16].

In einer Studie wurden 7 NGSP-zertifizierte HbA1c-POC-Systeme nach Clinical and Laboratory Standrads Institute (CLSI)-Protokollen mit 3 NGSP- und IFCC-zertifizierten Referenzmethoden verglichen [17]. Pro System wurden 2 unterschiedliche Reagenzienchargen getestet. Allerdings wurden nur Systeme untersucht, für die vom Hersteller die Erlaubnis dafür vorlag. Trotz vorhandener Zertifizierung konnten 3 Systeme die NGSP-Kriterien von ±6% nicht erfüllen. Ein System erfüllte die Kriterien nur im Vergleich mit einer der untersuchten Referenzmethoden, 3 Systeme erfüllten sie mit allen drei Referenzmethoden. Unterschiede zwischen den beiden getesteten Chargen konnten für kein System gefunden werden. Jedoch hatte die Art des Testmaterials, frische oder gefrorene Blutproben, einen Einfluss.

In einer aktuellen Meta-Analyse wurden die Ergebnisse von 61 Studien zu 13 verschiedenen HbA1c-POC-Systemen ausgewertet [18]. Als Referenz dienten verschiedene Laborsysteme. Insgesamt wurde für 3 Systeme ein signifikanter negativer Bias und für 2 Systeme ein signifikanter positiver Bias ermittelt. Allerdings unterschieden sich die Ergebnisse aus den einzelnen Studien für die gleichen Systeme z. T. sehr deutlich, was sich vermutlich durch die uneinheitliche Methodik, die verwendeten Proben, als auch durch die Qualität der Referenzmethoden erklären lässt.

POC-Diagnostik

Der Einsatz von POC-Systemen zur Diabetes-Diagnosestellung wurde in den DDG Praxisempfehlungen lange Zeit ausgeschlossen. In der aktuellen Praxisempfehlung ist die Formulierung weniger eindeutig: „Zur Messung von venöser Plasmaglukose und von HbA1c dürfen nur standardisierte und qualitätsgesicherte Labormethoden zum Einsatz kommen wie in der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung (Rili-BÄK) einheitlich für Zentrallaboratorien als auch patientennahe Sofortdiagnostik reguliert“ [3]. Auch POC-Systeme sind in der Rili-BÄK reguliert und es gibt Vorgaben zur Qualitätssicherung. Aber eben mit Befreiung von der Ringversuchspflicht für z. B. Arztpraxen und dadurch lediglich einer internen Qualitätskontrolle. Ob POC-Systeme nun tatsächlich zur Diagnosestellung eingesetzt werden dürfen, wird diskutiert.

Inwieweit die Diagnose in deutschen Praxen anhand von POC-Messungen stattfindet, oder eher anhand von Messungen aus dem Zentrallabor, ist nicht bekannt. Allerdings sind nicht alle Systeme von ihrem Hersteller auch zur Diagnose vorgesehen und entsprechend gekennzeichnet.

Fazit

In Anbetracht der Messqualität und der derzeitigen externen Qualitätskontrollgrenzen für HbA1c-Messsysteme ist der HbA1c-Wert als alleiniger diagnostischer Parameter kritisch anzusehen. Auch für die Verlaufskontrolle wäre eine höhere Messqualität und eine hohe Präzision und Richtigkeit der Messung wünschenswert.

Für eine Verbesserung der Überprüfung der Messqualität ist eine Umstellung auf Vollblut als Kontrollmaterial ein erster Schritt, danach wäre eine schrittweise Senkung der Kontrollgrenzen im Ringversuch auf das Niveau anderer Länder wie der Schweiz oder Norwegen mit ±6% wünschenswert. Zudem sollte die Teilnahme am Ringversuch auch für alle POC-Systeme, mit denen Diagnosen gestellt werden dürfen, verpflichtend sein, um auch hier eine herstellerunabhängige Qualitätskontrolle sicherzustellen.

Aktuell wird von der Kommission für Labordiagnostik in der Diabetologie der DGKL und der DDG (KLD) ein Positionspapier zum Thema vorbereitet, in der vor allem eine Verschärfung der Bestehensgrenzen im Ringversuch gefordert wird.

Autorenbeteiligung: Der Autor trägt Verantwortung für den gesamten Inhalt dieses Artikels und stimmt der Einreichung des Manuskripts zu.

Forschungsförderung: Keine.

Interessenkonflikt: GF ist Ärztlicher Leiter und Geschäftsführer des IDT (Institut für Diabetes-Technologie Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH an der Universität Ulm, Ulm), welches klinische Studien zu Medizinprodukten für die Diabetestherapie auf eigene Initiative oder für verschiedene Firmen durchführt. GF/IDT erhielt bzw. erhält Vortrags-/Beratungshonorare von Abbott, Ascensia, Bayer, Berlin-Chemie, Becton-Dickinson, Dexcom, LifeScan, Menarini Diagnostics, Novo Nordisk, Roche, Sanofi, Sensile und Ypsomed.

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    Ergebnisse des Ringversuchs GH1/17 des Referenzinstitut für Bioanalytik (RfB).

    Gezeigt sind die Youdenplots für HPLC, Kit 30 (Immunoassay), sowie alle POC-Systeme, die an diesem Ringversuch teilgenommen haben [13].