Vorsichtige Annäherung. Die Beziehungen der Bundeswehr zu den Medien vom Ende des Kalten Krieges bis heute

Martin Löffelholz 1 , 1 , Claudia Auer 2 , 2  and Kathrin Schleicher 3 , 3
  • 1  Technische Universität Braunschweig, Braunschweig
  • 2  Technische Universität Ilmenau, Ilmenau
  • 3  Technische Universität Ilmenau, Ilmenau

Zusammenfassung

Seit den 1990er Jahren ist eine zunehmende Öffnung der Bundeswehr gegenüber den Medien zu beobachten, die sich maßgeblich auf die wachsende Beteiligung deutscher Streitkräfte an Auslandseinsätzen und damit einher gehenden neuen kommunikativen Ansprüchen zurückführen lässt. Wurde die Medienarbeit in der ersten Hälfte der Neunziger Jahre noch durchgängig reaktiv betrieben, kam es in den Folgejahren zu einer aktiveren Gestaltung der militärischen Medienbeziehungen. Wie offen oder restriktiv die Medienbeziehungen im Einzelnen gestaltet werden, hängt jedoch von einem komplexen Faktorenbündel ab. Beispielweise prägen die unterschiedlichen Systemlogiken von Militär und Medien, die komplexen Organisationsstrukturen innerhalb der Bundeswehr oder das verfügbare Personal und dessen Qualifikationen die militärischen Medienbeziehungen.

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Published by the ZMSBw (Center for Military History and the Social Sciences Potsdam), the Journal of Military History (MGZ) is the successor journal to Military History Dispatches (MGM), which first appeared in 1967. The MGZ reflects the topical breadth and methodological diversity of modern military historiography, exploring the connections between the military, culture, and society from multiple viewpoints.

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