Auf dem Wege zu einem nationalen und europäischen HPC-Konzept. Gauß-Zentrum, HPC-Allianz, PRACE

H.-G. Hegering

ZUSAMMENFASSUNG, EINLEITUNG

HPC, also High Performance Computing, ist ein zunehmend bedeutenderes Instrument zur wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung in allen Disziplinen. Simulationen gewinnen aber auch in Wirtschaft und Industrie an Gewicht, weil Spitzenprodukte oft nur mittels numerischer Simulation entworfen werden können. Zumindest für die sogenannten Grand Challenges ist jedoch die benötigte IT-Infrastruktur so teuer, dass sich eine Einzelinstitution die Beschaffung und den Betrieb von Capability-Systemen nicht leisten kann. Deshalb bedarf es regionaler, nationaler und europäischer HPC-Konzepte, die die auf dem Ausbildungs- und Entwicklungssektor erforderlichen Maßnahmen koordinieren und eine Finanzierung von Investition und Betrieb einer HPC-Infrastruktur ermöglichen. Der Beitrag schildert die derzeitige Situation in der BRD und die europäischen Aktivitäten. Dazu muss auch auf die jeweilige Vorgeschichte eingegangen werden, um die Herangehensweise an die möglichen Konzepte zu verstehen. Wichtige Aspekte betreffen das Gauss Centre for Supercomputing (GCS), die zu gründende HPC-Allianz und das europäische Vorhaben PRACE. (Dieser Beitrag basiert auf dem gleichlautenden Vortrag, den der Autor im Namen von GCS bei dem ZKI-Herbsttreffen 2007 in Wilhelmshaven hielt.)

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