Österreichs Wirtschaft in der Corona-Pandemie

Thomas Czypionka 1 , Martin G. Kocher 2 ,  and Alexander Schnabl 3
  • 1 Institut für Höhere Studien, Josefstädter Str. 39, Wien, Austria
  • 2 Universität Wien und Institut für Höhere Studien, Josefstädter Str. 39, Wien, Austria
  • 3 Institut für Höhere Studien, Josefstädter Str. 39, Wien, Austria
Thomas Czypionka, Martin G. Kocher
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  • Universität Wien und Institut für Höhere Studien, Josefstädter Str. 39, 1080, Wien, Austria
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and Alexander Schnabl

Zusammenfassung

Die Corona-Epidemie fand die Weltgemeinschaft unvorbereitet. Sie zwang die Regierungen zu umfassenden gesundheits- und wirtschaftspolitischen Maßnahmen, wodurch innerhalb weniger Wochen eine nicht vorhersehbare Weltwirtschaftskrise enormen Ausmaßes entstand. Die österreichische Regierung reagierte in Europa als eine der ersten und verordnete Mitte März 2020 einen weitgehenden Lockdown. Mit Fokus auf Österreich stellen Thomas Czypionka, Martin G. Kocher und Alexander Schnabl die einzelnen Maßnahmen dar und bewerten sie. Zusätzlich nähern sie sich den volkswirtschaftlichen Folgen des Lockdowns mittels Einschätzungen von Fachleuten und einer multiregionalen Input-Output-Analyse auf nationaler, sektoraler, und regionaler Ebene, jeweils zum Informationsstand 28. April 2020. Demnach wird die Corona-Krise die österreichische Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 um rund 8,5 Prozent im Vergleich zum Referenzszenario reduzieren, vorbehaltlich weiterer politischer Maßnahmen, möglicher Konjunkturpakete oder dem Risiko einer zweiten Epidemiewelle im Herbst 2020.

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