Le case tributarie nelle leggi e nei documenti longobardi

Fabio Carminati and Andrea Mariani
Fabio Carminati and Andrea Mariani

Zusammenfassung

In einigen Dokumenten aus der Zeit des Langobardenreiches (7.–8. Jh.) werden spezifische Landstücke erwähnt, case tributarie genannt. Einige von diesen waren Teil der Curtis Regia (bzw. der Fiscus), während andere möglicherweise in Privatbesitz waren. Alle verschwanden nach dem Niedergang des langobardischen Königreiches. Ihre Eigenschaften wurden bislang noch nicht näher untersucht: für gewöhnlich werden die case tributarie als Äquivalent der case massaricie betrachtet, das heißt als Zentren landwirtschaftlicher Produktion, welche von Siedlern bewirtschaftet wurden. Eine solche Hypothese stimmt mit den jüngsten Forschungsergebnissen überein, welche jedoch die Existenz der generellen Besteuerung im langobardischen Königreich ausklammert, obwohl die Quellen einen anderen Zusammenhang andeuten. Durch die Analyse dieser Quellen ist es möglich hilfreiche Informationen zu erlangen, um sowohl die Funktion als auch die Hauptmerkmale der case tributarie zu interpretieren und um einige besondere Charakteristiken der langobardischen Administration aufzuzeigen. Hierfür werden wir zuerst die wenigen überlieferten Dokumente mit Verweisen auf die case tributarie sowie einige ihrer Hauptmerkmale und Problemstellen vorstellen. In einem weiteren Schritt werden wir die bisherige historiographische Interpretation erörtern. Schließlich schlagen wir ein anderes Modell und seine Umsetzung in einer speziellen Fallstudie vor.

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Published by Deutsches Historisches Institut (DHI), Rome, since 1898, the historical specialist journal Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken (QFIAB) presents articles and miscellanea (along with summaries in German and/or Italian) analyzing the relationship between Germany and Italy, as well as Italian history from the Early Middle Ages to the present.

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