Prostitution und Emanzipation. Die Schließung der staatlich lizensierten Bordelle Italiens 1958

Malte König

Vorspann

Staatlich lizenzierte Bordelle gab es in Italien seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Man hatte sich so sehr an die professionellen „Lehrmeisterinnen der Liebe“ gewöhnt, dass die Schließung der Bordelle ein Politikum ersten Ranges wurde. Menschen- und frauenrechtliche Argumente blieben gegen solche tief verwurzelten Gewohnheiten und Mentalitäten lange stumpf. Letztlich, so der Saarbrücker Historiker Malte König, waren es internationale Verpflichtungen, die Italien zum Einlenken veranlassten.

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