Einheitlicher Europäischer Aufsichtsmechanismus: Bankenaufsicht durch die EZB

Matthias Lehmann 1  and Cornelia Manger-Nestler 1
  • 1 Prof. Dr. iur., D.E.A. (Paris II), LL.M., J.S.D. (Columbia Univ.), Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Europäisches Privatrecht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Martin-Luther-Universität Halle (Saale). Für die Durchsicht des Manuskripts danke ich Vincenz Bergk, Johannes Rehahn, LL.M. oec., und Stefan Hoffmann.
  • 2 Prof. Dr. iur., LL.M. (Eur. Int.), Inhaberin der Professur für Deutsches und Internationales Wirtschaftsrecht an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig. Für wertvolle Hinweise bei der Abfassung dieses Beitrags danke ich meinem Mitarbeiter, Herrn Robert Böttner, B.A.

Zusammenfassung

Wenn ab November 2014 die Aufsicht über große und systemrelevante Kreditinstitute den Mitgliedstaaten entzogen und der EZB übertragen wird, führt dies zu einer fundamentalen Veränderung im europäischen Mehrebenengefüge. Als Herzstück der Bankenunion markiert der einheitliche Aufsichtsmechanismus einen richtungsweisenden Schritt auf dem Weg zu einer integrierten, weil zentralisierten Überwachung von Großbanken in der Eurozone. Der Beitrag stellt die Details der neuen Regelung dar und unterzieht diese einer ordnungspolitischen Kritik.

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