„Leerverkaufsattacken“ und Marktmissbrauch

Klaus Ulrich Schmolke , LL.M. (NYU) 1
  • 1 Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht, Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg, Germany
Prof. Dr. Klaus Ulrich Schmolke , LL.M. (NYU)
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  • Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Handels-, Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht, Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg, Germany
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Das Auftreten sog. „Leerverkaufsattacken“ in Deutschland hat zu einer lebhaften Debatte über deren rechtliche Zulässigkeit und mögliche gesetzgeberische Maßnahmen geführt. Dabei leisten solche „Leerverkaufsattacken“ jedenfalls im Ausgangspunkt einen wertvollen Beitrag zur Kapitalmarkteffizienz. An diese Einsicht anknüpfend versucht der vorliegende Beitrag zu zeigen, dass das Geschäftsmodell des Leerverkaufsaktivismus vor dem europäischen Marktmissbrauchsrecht grundsätzlich bestehen kann. Wahrscheinlich irreführende, manipulative Attacken, die der Kapitalmarkteffizienz abträglich sind, sind hingegen bereits nach geltendem Recht verboten. Gesetzgeberische Maßnahmen erscheinen gegenwärtig nicht veranlasst.

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