Über den Widerstand und die Kapazität an den Grenzflächen elektrochemischer Elektroden

Georg Falk 1  und Erich Lange 1
  • 1 Physikalisch-Chemischen Laboratorium der Universität Erlangen

Abstrakt

An elektrochemischen Elektroden zwischen Metallphase und Elektrolyt vorhandene Grenzschichten verursachen im Stromtluß einen als Widerstandspolarisation bezeichneten Anteil der Gesamtpolarisation. Bei hohem spezifischem Widerstand ist der Aufbau des Ohmschen Spannungsgefälles mit Raumladungen und daher mit merklichen Anlauf- und Abklingzeiten verknüpft. Bei sehr kurzen Strombelastungen, insbesondere im Wechselstrom hoher Frequenz, macht sich dies wie ein Wirk- bzw. Blindwiderstand bemerkbar. Die Messungen an den Systemen Cu/Cu-Ionenlösung und Pb/4-m. Schwefelsäure ergaben Widerstände von 1,5 Ohm • cm5 bzw. 5,5 Ohm • cm2. Die zum Teil unerwartete Größe hat verschiedene theoretisch interessante und praktisch wichtige Bedeutung.

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