Hirnbioelektrische Untersuchungen zur Frage der a-Wellen beim Kaninchen

Reinhold Grüttner 1
  • 1 Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung, Berlin-Buch

Abstrakt

Bei Ableitungen von der Hirnrinde (oder genauer von der Dura) des nicht aufgespannten, nicht narkotisierten Kaninchens fanden sich über der ganzen Konvexität gleichartige, regelmäßige, sinusförmige Potentialschwankungen von etwa 5 bis 7 Hz. Diese „6-Hz-Schwankungen“, die stets vorhanden waren, wenn das Kaninchen sich bewegte, unterscheiden sich deutlich von den erheblich größeren, unregelmäßigeren und durchschnittlich trägeren Potentialschwankungen, die man von der Rinde des unbeweglich aufgespannten Kaninchens erhält („Feldeigenströme“ nach A. E. Kornmüller). Die „Feldeigenströme“ konnte man auch von der Rinde des nicht aufgespannten Kaninchens ableiten, aber nur, wenn dieses sich vollkommen ruhig verhielt. Es wird die Frage erörtert, inwieweit die 6 Hz-Schwankungen den a- Wellen des Menschen, die „Feldeigenströme“, den vom schlafenden Menschen abgeleiteten Potentialschwankungen entsprechen.

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