Die Bestimmungsfaktoren der Einführung der Unternehmensmitbestimmung in den OECD-Staaten – Eine fuzzy-set Qualitative Comparative Analysis

Dr. Felix Hörisch 1
  • 1 Universität Mannheim Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) 68159 Mannheim

Die Systeme der Unternehmensführung und -kontrolle in den OECD-Staaten unterscheiden sich systematisch im Hinblick auf die Beteiligung von Arbeitnehmern an Entscheidungen. Ausgehend von der Beobachtung, dass die Unternehmensmitbestimmung in Staaten, in denen sie gesetzlich vorgeschrieben ist, jeweils in den 1970er Jahren eingeführt wurde, stellt sich die Frage nach den Bestimmungsfaktoren ihrer Einführung und Stärke. Dieser Beitrag versucht, die Determinanten der Einführung der Unternehmensmitbestimmung zu identifizieren, indem Hypothesen aus der Parteiendifferenztheorie und der Machtressourcentheorie abgeleitet und mittels einer fuzyy-set Qualitative Comparative Analysis überprüft werden. Es soll ermittelt werden, ob die untersuchten Faktoren eine notwendige und/ oder hinreichende Bedingung für die Einführung der Unternehmensmitbestimmung waren. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere eine starke Regierungsbeteiligung linker Parteien eine notwendige Voraussetzung für die Einführung starker Unternehmensmitbestimmung in den westlichen Industrienationen war.

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