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Steenblock, Maike

Sexualmoral und politische Stabilität

Zum Vorstellungszusammenhang in der römischen Literatur von Lucilius bis Ovid

Reihe:Beiträge zur Altertumskunde 304

    119,95 € / $168.00 / £109.00*

    Gebunden
    Erscheinungsdatum:
    November 2012
    ISBN
    978-3-11-030625-5
    Alle Formate und Preise

    Überblick

    Produktinfo

    Moral und Politik stehen in der römischen Literatur in einem engen Vorstellungszusammenhang; sittlicher Niedergang wird als Element wahrgenommen, das die politische Ordnung destabilisiert.

    Intensiv zeigt sich dieses Phänomen in der Literatur des 1. Jahrhunderts v. Chr. in der Thematik von Sexualmoral und Geschlechterrollennormen. Der Diskurs um Männlichkeit und effeminatio begegnet nicht nur in der Invektive und der Liebeselegie, sondern auch in der Historiographie, im Epos und in lyrischen Werken. Lässt sich im Zuge des politischen Umbruchs ein Wandel der Konzeptionen von Sexualmoral und Geschlechterrollen erkennen? Wie sind Vorstellungen von Sexualmoral, Geschlechterrollen und politischer Stabilität konkret miteinander verknüpft? Textpassagen von Lucilius, Cicero, Sallust, Catull, Vergil, Horaz, Livius, Properz, Tibull und Ovid werden untersucht, um diesen Fragen nachzugehen. Es deutet sich an, dass begleitend zur Krise der Republik auch die traditionellen Geschlechterkonzeptionen aufbrechen und mit der Konsolidierung der Ordnung zu festen Normen zurückkehren.

    Zusatzinformationen

    Details

    23,0 x 15,5 cm
    IX, 277 Seiten
    Sprache:
    Deutsch
    Werktyp:
    Monographie
    Schlagwort(e):
    Sexualmoral; Gender studies; Römische Literatur
    Zielgruppe:
    Wissenschaftler, Institute, Bibliotheken

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    Maike Steenblock, Hamburg.

    Rezensionen

    "[...] Steenblock’s work is a valuable contribution to a better understanding of the complexity and the performativity of ancient gender roles. Steenblock has produced a philologically sound and well-thought-out study, which not only offers a number of interesting interpretations but also inspires her readers to undertake further research into the field of ancient gender norms."
    Heiko Westphal in: BMCR 2014.09.26

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