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Schallenberg, Andrea

Spiel mit Grenzen

Zur Geschlechterdifferenz in mittelhochdeutschen Verserzählungen

Series:Deutsche Literatur. Studien und Quellen 7

    129,95 € / $182.00 / £118.00*

    eBook (PDF)
    Publication Date:
    November 2012
    Copyright year:
    2012
    ISBN
    978-3-05-006061-3
    See all formats and pricing

    Overview

    Aims and Scope

    Die kulturwissenschaftlich orientierte Studie untersucht die literarischen Konstruktionen von Geschlechterdifferenz in mittelhochdeutschen Verserzählungen. Als Merkmal einer genrespezifischen Poetik, so die These, wird in diesem spätmittelalterlichen Texttyp ein fiktionales 'Spiel' mit kulturell tradierten Entwürfen von Weiblichkeit und Männlichkeit greifbar, bei dem mentale 'Grenzen' überschritten und neue Denkhorizonte eröffnet werden. Zugleich unterliegt die literarische Darstellung jedoch narrativen Begrenzungen, so dass geltende Geschlechternormen nicht nachhaltig angetastet werden - das 'Spiel mit Grenzen' bedarf somit des Schutzraumes einer fiktionalen Welt. Dieser Zusammenhang wird exemplarisch an sechs Untersuchungskomplexen entfaltet; dabei geht die Autorin Symbolisierungen von Geschlechtlichkeit im paradigmatischen Kontext von Kultur, Natur und Körper sowie in ständischen und ökonomischen Diskursen nach; schließlich werden Erzählungen fokussiert, die explizite Überschreitungen von geschlechtsspezifischen Handlungsnormen thematisieren.

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    Reviews

    "Von dem genauen Blick auf die vielfältigen und häufig spielerischen Erzählmöglichkeiten der Mären über den Umgang der Geschlechter miteinander wird die Forschung sicherlich profitieren."
    Gudrun Felder in: Germanistik 3/4-2013

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