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Heyl, Christoph

A Passion for Privacy

Untersuchungen zur Genese der bürgerlichen Privatsphäre in London, 1660-1800

Ed. by German Historical Institute London

Series:Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/ Publications of the German Historical Institute London

    64,80 € / $91.00 / £59.00*

    Hardcover
    Publication Date:
    January 2004
    ISBN
    978-3-486-56763-2
    See all formats and pricing

    Overview

    Aims and Scope

    Die bürgerliche Privatsphäre wurde erstmals in London zum Massenphänomen. Indem Heyl auf originelle Weise kulturhistorische und literaturwissenschaftliche Methoden kombiniert, gelingt es ihm, ein breites Spektrum bislang unerschlossener Quellen zum Sprechen zu bringen. Dabei wird deutlich, dass das Aufkommen der Privatsphäre ab der Wende zum 18. Jahrhundert einen geradezu revolutionären Einfluss auf Alltagsleben, Mentalitäten und Geschlechterrollen, ebenso aber auch auf Literatur und Kunst ausübte. Gleichzeitig ging man daran, die Stadt und ihre Häuser und Wohnungen umzugestalten, Räume abzugrenzen, Hierarchien zu schaffen - ein Prozess, der sich in Abhängigkeit von den neuartigen, um "privacy" kreisenden Verhaltens- und Denkmustern vollzog. Heyl zeigt, wie sich mit der Dichotomie von privatem und öffentlichem Raum zugleich in London der Prototyp modernen europäischen Großstadtlebens ausformte.

    Details

    24.0 x 16.0 cm
    574 pages
    127 Fig.
    OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG
    Language:
    German
    Keyword(s):

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    Reviews

    "Die faszinierende und vielschichtige Studie von Christoph Heyl richtet ihren differenzierten, unterschiedliche Quellengattungen berücksichtigenden Blick auf das Phänomen der bürgerlichen Wohnkultur." Martin Scheutz in: sehepunkte 3/2005 "Die Arbeit Heyls ist belesen und lebt von der detailreichen Darstellung und eingehenden Analyse der er-schlossenen Quellen, die einer umfangreichen 50seitigen Quellenkritik unterzogen werden. Transparent und leicht nachvollziehbar ist das methodische Vorgehen." Stephanie Bietz in: H-Soz-u-Kult, November 2004

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