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Krüger, Hans-Peter

Philosophische Anthropologie als Lebenspolitik

Deutsch-jüdische und pragmatistische Moderne-Kritik

Series:Deutsche Zeitschrift für Philosophie / Sonderbände 23

    59,95 € / $84.00 / £54.99*

    eBook (PDF)
    Publication Date:
    January 2009
    Copyright year:
    2009
    ISBN
    978-3-05-004793-5
    See all formats and pricing

    Overview

    Aims and Scope

    Das Thema der Lebenspolitik ist in der reflexiven Moderne zwischen den Philosophien von Jürgen Habermas und Michel Foucault wiederentdeckt worden. Aber die Individualisierung der Risikogesellschaft legt nicht den anthropologischen Zirkel der Moderne frei, von dem die gegenwärtige Lebenspolitik inhaltlich abhängt. Dieser inhaltliche Fokus bedeutet nicht, wie viele Philosophen seit Heidegger glauben, die Auflösung der Philosophie. Sie kann mit ihren eigenen Methoden und theoretischen Ansprüchen diejenige personale Lebensform freilegen, die aus dem anthropologischen Zirkel herausführt. Speziesismen (im Naturenvergleich) und Ethnozentrismen (im Kulturenvergleich) lassen sich durch eine bestimmte Kombination aus Phänomenologie, Hermeneutik, verhaltenskritischer Dialektik und Rekonstruktion der praktischen Ermöglichungsbedingungen begründet kritisieren. Die Philosophischen Anthropologien des amerikanischen Pragmatismus, insbesondere von John Dewey, und von deutsch-jüdischen Denkern wie Hannah Arendt, Ernst Cassirer, Helmuth Plessner und Max Scheler haben solche interkulturellen und interdisziplinären Leistungen bereits im 20. Jahrhundert erbracht. Sie werden hier erstmals in eine systematische Diskussion miteinander versetzt, die der Gegenwartsphilosophie bislang fehlt.

    Supplementary Information

    Details

    371 pages
    AKADEMIE VERLAG
    Language:
    German

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    "Krüger zeigt überzeugend, dass das westliche Verständnis eines gelungenen Lebens (sowohl individuell wie kollektiv) von einem Ideal menschlicher Souveränität ausgeht, das andere Kulturkreise so nicht kennen." Philosophische Rundschau, 56 (2009) 3

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