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Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945...

Multi-volumed work

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945

Ed. by Bundesarchiv / Institut für Zeitgeschichte / Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg

Band 7

Sowjetunion mit annektierten Gebieten I

Besetzte sowjetische Gebiete unter deutscher Militärverwaltung, Baltikum und Transnistrien

Rev. by Hoppe, Bert / Glass, Hildrun

Herausgegeben im Auftrag des Bundesarchivs, des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin, des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Freiburg und des Lehrstuhls für die Geschichte Ostmitteleuropas am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin

    59,80 € / $84.00 / £44.99*

    eBook (PDF)
    Publication Date:
    December 2011
    Copyright year:
    2011
    ISBN
    978-3-486-71339-8
    See all formats and pricing
    In This Section

    Overview

    Aims and Scope

    der Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 markiert den entscheidenden Wendepunkt in der Verfolgung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland: Innerhalb weniger Wochen nach dem deutschen Einmarsch weiteten die Einheiten der SS, der Polizei sowie der deutschen und der rumänischen Armee den antijüdischen Terror zu einem systematischen Völkermord aus. Bereits Monate bevor sie die ersten Vernichtungslager in Betrieb nahmen, löschten die Deutschen in Weißrussland, Russland, der Ukraine und im Baltikum Hunderte jüdischer Gemeinden aus, einschließlich aller Alten, Frauen und Kinder. Im Rahmen der auf 16 Bände angelegten Edition sind der Judenverfolgung in den besetzten sowjetischen Gebieten zwei Bände gewidmet. Der vorliegende Band dokumentiert, wie die deutsche Führung diese Massenverbrechen vorbereitete und wie die Deutschen, ihre Verbündeten und einheimische Helfer in den Gebieten unter deutscher Militärverwaltung, in den baltischen Republiken und im rumänischen Besatzungsgebiet Transnistrien die Juden entrechteten, ausbeuteten und vielerorts sofort ermordeten. Die Dokumente wurden aus über zehn Sprachen übersetzt, die meisten von ihnen werden hier erstmals publiziert. Die Texte bieten ein bedrückendes Panorama der Verfolgung der sowjetischen Juden aus Sicht der Täter und der Opfer und zeigen, was unbeteiligte Zeugen über die Verbrechen erfuhren. Auf der Basis der Edition realisiert der Bayerische Rundfunk die dokumentarische Höredition "Die Quellen sprechen", die in Staffeln gesendet wird und unter www.die-quellen-sprechen.de nachzuhören ist.

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    Reviews

    „Der Dokumentation wäre zu wünschen, dass sie […] in den Schulunterricht und in die Uni-Seminare Eingang findet.“
    TAZ, 11/2011

    „Die Dokumente, die die Bearbeiter des Bandes, Bert Hoppe und Hildrun Glass, hervorragend ausgewählt und detailliert kommentiert haben, sind sehr aussagekräftig. Sie stellen die Perspektive der deutschen Täter der verschiedenen militärischen und polizeilichen Strukturen bis hin zu den Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes dar. Enthalten sind verschiedenste Textgattungen wie Feldpostbriefe, abgehörte Gespräche und offizielle Berichte.“
    Bulletin des Fritz Bauer Instituts, Frühjahr 2012

    „An diesem imponierenden Band sind die ausführliche Annotation der Dokumente sowie die Aufnahme vieler von den Opfern selbst verfassten Quellen besonders hervorzuheben.“
    Historische Zeitschrift, Band 296. Heft 2, 2013

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