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Zeuske, Michael

Sklavenhändler, Negreros und Atlantikkreolen

Eine Weltgeschichte des Sklavenhandels im atlantischen Raum

[Slave Traders, Negreros, and Atlantic Creoles: A Global History of the Slave Trade in the Atlantic Region]

DE GRUYTER OLDENBOURG

    119,95 € / $168.00 / £22.99*

    eBook (PDF)
    Publication Date:
    September 2015
    Copyright year:
    2015
    ISBN
    978-3-11-042267-2
    See all formats and pricing

    Overview

    Aims and Scope

    „Sklavenhändler, Negreros und Atlantikkreolen“ zeichnet die fast
    unglaubliche Geschichte individueller Profi teure des Sklavenhandels
    in den rund 500 Jahren zwischen 1400 und 1900 nach. Ein Raum der
    „Freiheit“ – der atlantische Ozean – war Schauplatz dieser Geschichte
    der Gewalt. Er verband die Räume der „Sklavenproduktion“ im Innern
    Afrikas über Küsten und Inseln, auf denen sich erste Formen von modernen
    Sklavereien entwickelten, bis hin zu den Gebieten der Amerikas, in denen
    sich im 18. und 19. Jahrhundert dynamische Formen der Massensklaverei
    mit Hochtechnologien (Second Slavery) entwickelten. Auf Basis der
    Traumata der rund 12-13 Millionen aus Afrika Verschleppten untersucht
    vorliegender Band vor allem große Kaufl eute/Ausrüster (und Versicherer)
    der Sklavenschiffe, Kapitäne, Faktoren in Afrika und Schiffsärzte, aber
    auch die staatlichen Sklavenhandels-Profi teure des Westens, der Amerikas
    sowie Afrikas (Portugal, Großbritannien, Frankreich, Niederlande, USA,
    Brasilien, Spanien/ Kuba und baltische Gebiete, Dahomey, Oyo, Kongo,
    Matamba, Kasanje, Angola, Loango, Futa-Staaten, Sokoto-Kalifat u.a.).


    Besondere Aufmerksamkeit gilt transkulturellen Lebensformen der
    Menschen, die – oft als Nachkommen von iberischen Männern und afrikanischen Frauen – als Atlantikkreolen die Sklavenschiffsbesatzungen der
    rund 40000 Fahrten zwischen Amerika und Afrika stellten. Sie arbeiteten
    in direktem Kontakt mit den Versklavten. Atlantikkreolen waren auch
    Übersetzer, Heiler, Köche und Ruderer oder Wachen. Sie vermittelten die
    Geschäfte zwischen Atlantik und dem Innern der Kontinente – oft selbst in
    einer Art Sklavenstatus. Und sie entwickelten schon seit dem 16. Jahrhundert
    Lebens-, Wissens-, Konsum- und Kulturformen, die in Europa erst im
    18. Jahrhundert, vor allem aber im 19. Jahrhundert als Kosmopolitismus
    und Biedermeier-Kapitalismus Furore machten und noch heute Grundlagen
    der Globalisierung bilden.

    Details

    x, 481 pages
    20 Fig.
    DE GRUYTER OLDENBOURG
    Language:
    German
    Type of Publication:
    Monograph
    Readership:
    Historians specializing in world history, international history, the Atlantic world, libraries, academic institutions

    MARC record

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