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Speth, Sebastian

Dimensionen narrativer Sinnstiftung im frühneuhochdeutschen Prosaroman

Textgeschichtliche Interpretation von 'Fortunatus' und 'Herzog Ernst'

[Dimensions of the Narrative Production of Meaning in German Chapbooks: An interpretation of the textual history of “Fortunatus” and “Herzog Ernest”]

Series:Frühe Neuzeit 210

    99,95 € / $114.99 / £91.00*

    eBook (PDF)
    Publication Date:
    October 2017
    Copyright year:
    2017
    ISBN
    978-3-11-051715-6
    See all formats and pricing

    Overview

    Aims and Scope

    Premodern narratives create a multiplicity of meaning by juxtaposing principal, paratextual, and structural dimensions. Print publishers and others involved in transmission would vary the semantic meaning of works such as "Fortunatus" and "Herzog Ernst." Using manuscripts and printed versions from the 15th to the 19th century, this volume seeks to interpret early modern German prose novels in accordance with the conditions of their transmission.

    Details

    23.0 x 15.5 cm
    xii, 638 pages
    16 Fig. 26 Tables
    Language:
    German
    Type of Publication:
    Monograph
    Keyword(s):
    Textual history; variance; multiperspectivity
    Readership:
    Scholars in the fields of modern and ancient German literature, medieval studies, and book history

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    Reviews

    "Ein umfassendes, klar gegliedertes Literaturverzeichnis und ein sauber formatiertes Register, die zum Stöbern einladen, runden den gelungenen Band ab. [...] Die Mühe, die sich der Autor bei der Auswertung seiner Textzeugen gemacht hat, die fruchtbaren Erkenntnisse, die für die enorme Relevanz der mal mehr, mal weniger unterschiedlichen Inhalte, Textstrukturen und Paratexte der einzelnen Werke hier zutage gefördert werden – sie sind in ihrem Facettenreichtum besonders für Mediävisten, die sich den vermeintlich ‚epigonalen‘ Zeitabschnitten ihres Fachgebiets verschrieben haben, keinesfalls zu unterschätzen. Die zukünftige Forschung wird es Speth danken."Robin Kuhn in: literaturkritik.de https://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=24151 „Der wichtigste Beitrag der Studie zum erforschten Thema besteht in den vielen Einzelheiten, die Speth dem Leser eben in diesem dritten Kapitel unterbreitet, in dem er mit der Materie, die er gründlich kennt, bestens umgeht. Sein Vorhaben, „die kategoriale Hierarchisierung zwischen Autoren und allen anderen Literaturschaffenden" (S. 152) einzuebnen, bringt fruchtbare Ergebnisse […] So kann der interessierte Leser neue Kenntnisse bezüglich verschiedener Ausgaben und Versionen des Herzog Ernst erwerben. Er erfährt die Gründe, die im einzelnen Fall eine inhaltliche oder ästhetische Änderung veranlasst haben, außerdem auch, worin diese genau besteht; er erfährt, welche Rolle die Druckereien und manchmal auch der bloße Zufall spielen, wie die finanziellen Umstände, die nicht nur das Schicksal der Menschen, sondern eben auch dasjenige eines Werks mitbestimmen können, zur einen oder zur anderen Ausgabe, zu Erfolg oder Misserfolg geführt haben. Es entsteht somit ein eindrucksvolles Mosaik, dessen kulturgeschichtliche Relevanz nicht von der Hand zu weisen ist." Laura Auteri in: Arbitrium 37 (2019), Heft 2, S. 184

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