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Bothe, Alina

Die Geschichte der Shoah im virtuellen Raum

Eine Quellenkritik

Reihe:Europäisch-jüdische Studien – Beiträge 41

DE GRUYTER OLDENBOURG

    119,95 € / $137.99 / £109.00*

    eBook (EPUB)
    Erscheinungsdatum:
    Dezember 2018
    ISBN
    978-3-11-055587-5
    Alle Formate und Preise

    Überblick

    Produktinfo

    Welche Bedeutung haben digitale Medien für die Geschichte, wie entsteht eine digitale Geschichte? Wie funktioniert Forschen und Schreiben unter veränderten Bedingungen, wie die demokratische Auseinandersetzung um die Erinnerungskultur? Diesen zentralen Fragen einer digitalen Geschichtswissenschaft wird in dieser Studie anhand des paradigmatischen Visual History Archives (VHA) nachgegangen. Im VHA sind mehr als 49.000 digitale Zeugnisse Überlebender der Shoah gespeichert. Diese Studie analysiert zunächst die Quellengattung des Zeugnisses, die spezifischen Bedingungen der Zeugnisse im VHA, bevor ein theoretischer Rahmen für das Verstehen dieses digital turns, mit dem an Hannah Arendt und Homi Bhabha angelehnten Entwurf eines virtuellen Zwischenraums der Erinnerung formuliert wird. Die theoretischen Annahmen werden abschließend in drei Fallstudien zur Forschung, Darstellung und Rezeption geprüft. Ergebnis dieser Studie ist eine konzise Quellenkritik digitaler Zeugnisse, ihr Dispositiv.

    Details

    VIII, 491 Seiten
    DE GRUYTER OLDENBOURG
    Sprache:
    Deutsch
    Werktyp:
    Monographie
    Schlagwort(e):
    Holocaust; Digital History; Erinnerung; Geschichtstheorie
    Zielgruppe:
    Historiker und Kulturwissenschaftler mit Schwerpunkt Erinnerungskultur, Holocaust, Digital Humanities.

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    Alina Bothe, Freie Universität Berlin

    Rezensionen

    "Die Autorin zeigt elaboriert die Bedingtheit und Instabilität digitaler Interviews, indem sie herleitet und eingehend darstellt, wie sich diese Interviews gerade bei der Präsentation und Rezeption im "virtuellen Zwischenraum" verändern. Damit leistet sie mehr als eine herkömmliche Quellenkritik. Die Studie verweist immer wieder auf Potenziale, Grenzen und Herausforderungen dieser - wenn man es so nennen mag - fluiden Quellen für Wissenschaft und geschichtskulturelle Repräsentationen."
    Juliane Brauer in: H-Soz-Kult (26.04.2019), http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2019-2-071

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