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Finke, Marcel

Prekäre Oberflächen

Zur Materialität des Bildes und des Körpers am Beispiel der künstlerischen Praxis Francis Bacons

Series:Kunstwissenschaftliche Studien 185

DEUTSCHER KUNSTVERLAG

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    59,90 € / $68.99 / £54.50*

    Hardcover
    Publication Date:
    July 2015
    ISBN
    978-3-422-07287-9
    See all formats and pricing

    Overview

    Aims and Scope

    Francis Bacon (1909–1992) gilt zu Recht als einer der wichtigsten figurativen Maler des 20. Jahrhunderts. Seinem OEuvre werden weltweit Einzelausstellungen gewidmet, auf dem Kunstmarkt erzielen seine Arbeiten Höchstpreise und die Fachliteratur wächst unaufhörlich. Gleichwohl stagniert die kritische kunsthistorische Auseinandersetzung mit Bacon. Es dominiert ein Deutungsschema, das ihn unzulässig auf die Rolle des Malers der Gewalt und des brutalisierten Körpers reduziert. Dieser ›gewaltsamen Lesart‹ widerspricht die vorliegende Untersuchung mit Nachdruck. Vorgeschlagen wird dagegen eine ›produktive Lesart‹, die der Komplexität von Bacons ästhetischer Praxis gebührend Rechnung trägt. Dadurch zeigt sich erstmals, mit welcher Beharrlichkeit er dem Verhältnis von Bild, Körper und Materialität nachging. Bacons künstlerisches Schaffen kann deshalb als Fallbeispiel für ein Nachdenken über die Materialität des Bildes dienen. Der Dialog zwischen Bacons Praxis und der Bildtheorie macht deutlich, dass Körper und Bilder in bestimmter Hinsicht vor allem eines sind: prekäre Oberflächen.

    Details

    24.0 x 17.0 cm
    408 pages
    84 Fig.
    Language:
    German
    Keyword(s):

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