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"Und ich lebe wieder an der Isar"

Exil und Rückkehr des Münchner Juden Hans Lamm

Foreword by: Charlotte Knobloch
Hans Lamm (1913-1985), von 1970 bis zu seinem Tod Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde in München, hatte seine Geburtsstadt im Jahr 1938 verlassen müssen. Schon 1945 kam er wieder nach Deutschland, ging aber nach seinem Einsatz als Dolmetscher bei den Nürnberger Prozessen und am Wiedergutmachungsgerichtshof zunächst wieder in die USA. Erst 1955 ließ er sich dauerhaft in Deutschland nieder. Er war zunächst Kulturdezernent beim Zentralrat der Juden in Düsseldorf und kehrte 1961 in seine Heimatstadt München zurück, wo er als Abteilungsleiter der Volkshochschule arbeitete. Lamms Gründe für die Rückkehr nach Deutschland und seine Rolle in der deutschen Nachkriegsgesellschaft stehen im Mittelpunkt der Studie.

Reviews

"Das Buch war lange überfällig: die Lebensgeschichte von Hans Lamm. Er war eine der, wenn nicht gar die herausragende Figur des jüdischen Lebens in München nach dem Krieg." Abendzeitung, 2.4.2008 "[D]as sehr anschauliche Buch von Andrea Sinn [...] zeigt [...] einerseits die tragisch-mühselige Seite des jüdischen Wiederanfangs, auch den Mut einzelner Exponenten, andererseits beweist es einmal mehr, dass noch längst nicht alles gesagt ist über die deutsch-jüdischen Geschichte der Bundesrepublik". Norbert Reichling, Schalom. Zeitschrift des jüdischen Museums Westfalen Nr. 62, April 2008 "Sinn vermag es, die äußeren Aspekte der Judenverfolgungen und die subjektiven Perzeptionen Hans Lamms in einen vernünftigen und nachfühlbaren Bezug zu setzen. Diese gelungene Synthese macht das Buch zu einem wahrhaft originären Werk [...]. Deshalb ist es wünschenswert, dass das Buch über die lokale Perspektive Münchens hinweg eine breite Leserschaft findet." e-politik.de "Ich blätterte, da stand er wieder vor mir, der geniale, ungeduldige Hans Lamm, den ich Anfang der 60er in Düsseldorf kennengelernt hatte. [...] Selten [...] haben wir eine Monographie gelesen, die so sorgfältig gearbeitet ist, und es trotzdem bei aller Hochachtung vor der Lebensleistung des Protagonisten schafft, einen Menschen mit all seinen Eigenheiten und Schrullen wieder lebendig zu machen." taz.de/blogs/schroederkalender vom 24.1.2008 "Das ausführliche Quellen- und Literaturverzeichnis ist zum Thema Remigration gründlich erarbeitet." Klaus Seidel, Bayern im Buch, 2/ 2008, S. 16 "eine spannende und sehr gut lesbare Biographie", "Das Buch stellt eine Bereicherung für die deutsch-jüdische Geschichte dar und erweitert insoweit unser Wissen." PD Dr. Hannes Ludyga, Journal der Juristischen Zeitgeschichte, Heft 1, 2010
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